22 April 2026, 06:16

Boppard saniert Rheinufermauer für 3,6 Millionen Euro bis 2026

Eine malerische Ansicht des Rheins in Deutschland, mit einer Brücke, Laternenpfählen, Bäumen, Gebäuden entlang der Riverbank und einem Hügel im Hintergrund bei bewölktem Himmel.

Boppard saniert Rheinufermauer für 3,6 Millionen Euro bis 2026

Großbaustelle an der Rheinufermauer in Boppard: Langfristige Stabilisierung beginnt

An der Rheinufermauer in Boppard haben die umfangreichen Sanierungsarbeiten begonnen, um ihre langfristige Standfestigkeit zu gewährleisten. Das mit 3,6 Millionen Euro veranschlagte Projekt, das größtenteils vom Bund finanziert wird, startete am 9. April 2026. Es ist Teil eines umfassenderen Plans zur Modernisierung der Uferinfrastruktur der Stadt vor der Bundesgartenschau 2029.

In der ersten Phase liegt der Fokus auf einem 330 Meter langen Abschnitt der Uferbefestigung, dessen Fertigstellung bis Ende 2026 geplant ist. Bauarbeiter demontieren beschädigte Bereiche, ersetzen Natursteine und erneuern die Mörtelfugen. Zudem werden Verankerungen zur Verstärkung eingebracht, die Entwässerung verbessert und der Uferbereich mit Wasserbau-Steinen gesichert.

Die Bauarbeiten erfolgen von der Flussseite aus, wobei eine temporäre Zufahrtsstraße direkt auf dem Rhein errichtet wurde. Diese Vorgehensweise minimiert Beeinträchtigungen für die Innenstadt. Parallel zur Mauersanierung werden Treppenanlagen instand gesetzt, um die öffentliche Sicherheit und Barrierefreiheit zu erhöhen.

Das Uferprojekt ist eng mit der Neugestaltung der Rheinallee verknüpft, deren Start für Mitte August 2026 vorgesehen ist. Beide Vorhaben zielen darauf ab, den Hochwasserschutz zu stärken, öffentliche Räume aufzuwerten und Boppard auf die anstehende Bundesgartenschau vorzubereiten. Rund 80 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 3,6 Millionen Euro werden vom Bund getragen.

Nach Abschluss der Arbeiten wird die verstärkte Uferbefestigung besseren Schutz vor Erosion und Überschwemmungen bieten. Gleichzeitig entsteht so ein attraktiverer Uferbereich für Anwohner und Besucher. Der erste Abschnitt der Ufermauer soll bis spät 2026 fertiggestellt sein, während die vollständige Umgestaltung der Rheinallee vor 2029 abgeschlossen wird. Die kombinierten Projekte sichern nicht nur die Rhein-Infrastruktur, sondern verwandeln das Bopparder Ufer in einen sicheren und einladenderen Ort. Der Großteil der Finanzierung stammt aus Bundesmitteln, was die Stadt finanziell entlastet.

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