Amanal Petros jagt beim Berlin-Halbmarathon seinen eigenen Rekord
Berlin-Halbmarathon: Amanal Petros will eigenen deutschen Rekord knacken
Beim Berlin-Halbmarathon an diesem Sonntag wird Amanal Petros versuchen, seinen eigenen deutschen Rekord zu brechen. Der 31-jährige Läufer, der im vergangenen Jahr als erster Deutscher die Marke von einer Stunde unterbot, nutzt das Rennen als Generalprobe für den London-Marathon Ende April. Unterdessen hofft Gesa Krause nach einem enttäuschenden Rennen 2023 auf eine bessere Leistung.
Petros stellte 2023 mit einer Zeit von 59:31 eine neue Bestmarke auf. In diesem Jahr will er sich der 59-Minuten-Grenze weiter annähern. Bekannt für sein diszipliniertes Tempogefühl, wird er sich auf Tempomacher verlassen, um auf Kurs zu bleiben. Die flache Berliner Strecke mit kaum Höhenunterschieden kommt ihm dabei zugute.
Der Athlet bevorzugt kühlere Bedingungen, idealerweise zwischen 8 und 9 Grad Celsius. Bei günstiger Wettervorhersage fühlt er sich gut vorbereitet und selbstbewusst. Sein Hauptaugenmerk liegt zwar auf London, doch ein neuer Rekord in Berlin wäre ein weiterer Meilenstein.
Gesa Krause hingegen will nach dem Rückschlag des Vorjahres zurückkehren. Sie gab zu, 2023 zu schnell gestartet zu sein, was sie in den letzten Kilometern ausbremste. Diesmal plant sie ein kontrollierteres Rennen, um stärker ins Ziel zu kommen.
Am Sonntag wird Petros eine Zeit unter 59 Minuten anpeilen – ein Formtest vor London. Krause, entschlossen, frühere Fehler zu vermeiden, setzt auf ein gleichmäßigeres Tempo. Beide Läufer erwarten in Berlin eine schnelle Strecke und ein starkes Teilnehmerfeld.






