14 March 2026, 16:07

AfD Brandenburg: Springer bleibt an der Spitze – mit klarem Machtanspruch für 2029

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte von Brandenburgs geografischen Merkmalen auf einer schwarzen Oberfläche.

AfD-Landesvorsitzender Brandenburgs Springer im Amt bestätigt - AfD Brandenburg: Springer bleibt an der Spitze – mit klarem Machtanspruch für 2029

René Springer wird die Alternative für Deutschland (AfD) in Brandenburg weiterhin führen, nachdem er als Landesvorsitzender wiedergewählt wurde. Die Delegierten stimmten mit großer Mehrheit dafür, ihn für weitere zwei Jahre im Amt zu bestätigen. Seine neue Amtszeit begann mit einem klaren Versprechen: Die Partei strebt an, nach der Landtagswahl 2029 allein zu regieren.

Springer hatte 2022 erstmals den Landesverband der AfD in Brandenburg übernommen. Bei seiner Wiederwahl am Samstag sprachen sich 82,3 Prozent der Mitglieder für ihn aus – ein leicht höherer Wert als die 82,1 Prozent, die er vor zwei Jahren erhalten hatte. Das Ergebnis unterstreicht seine starke Position innerhalb der Partei.

Die politische Landschaft in Brandenburg hat sich seit 2019 deutlich verändert. Die traditionellen Parteien verloren an Boden, während die AfD an Popularität gewann. Anfang dieses Jahres zerbrach die SPD-BSW-Koalition, nachdem BSW-Mitglieder das Bündnis verließen. Dieser Zusammenbruch zwang SPD und CDU zu einer neuen "rot-schwarzen" Regierung, um der wachsenden Unzufriedenheit der Wähler und dem steigenden Einfluss der AfD entgegenzuwirken.

Springer will nun, dass die AfD 2029 die absolute Mehrheit erringt. Sein Ziel ist es, eine Alleinregierung zu bilden und damit die Ära der Koalitionspolitik im Land zu beenden.

Unter Springers Führung scheint der Aufstieg der AfD in Brandenburg ungebrochen. Seine Wiederwahl stärkt den Kurs der Partei, die alleinige Kontrolle über die Landesregierung zu übernehmen. Die nächste Wahl 2029 wird zeigen, ob seine Strategie aufgeht.

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