Abwasserstudie 2025: Cannabiskonsum in Berlin und Frankfurt bleibt stabil – Kokain im Aufwind
Jakob KrausAbwasserstudie 2025: Cannabiskonsum in Berlin und Frankfurt bleibt stabil – Kokain im Aufwind
Eine aktuelle Studie hat Abwasser aus 115 europäischen Städten analysiert, um den Drogenkonsum im Jahr 2025 zu messen. Die Ergebnisse zeigen einen stabilen Cannabiskonsum auf dem gesamten Kontinent, während sich bei anderen Substanzen Verschiebungen in der Beliebtheit abzeichnen. Berlin und Frankfurt gehörten zu den zehn Städten mit dem höchsten Cannabiskonsum, Mainz belegte Platz 15 im Gesamtranking.
Die Forschung untersuchte Rückstände von Cannabis, Kokain, Amphetamin, Methamphetamin, MDMA und Ketamin. Die Daten zeigen, dass der Cannabiskonsum im Vergleich zum Vorjahr konstant blieb. An der Spitze der Rangliste stand Genf, gefolgt von Berlin auf Platz vier mit 172 Milligramm THC-COOH pro 1.000 Einwohner täglich. Frankfurt erreichte Platz neun mit etwa 150 Milligramm pro 1.000 Einwohner.
Mainz landete auf Platz 15 mit einem täglichen Durchschnitt von 130,6 Milligramm pro 1.000 Einwohner. Zwar wurden für die Stadt keine spezifischen Trends festgestellt, doch ist der Besitz und Konsum von Cannabis in Deutschland seit über einem Jahr legal – erste Bewertungen deuten auf Verbesserungspotenzial hin.
Neben Cannabis verzeichnete die Studie einen Anstieg des Kokain- und Ketaminkonsums in Europa. Der MDMA-Konsum ging hingegen zurück. Die Werte für Amphetamin und Methamphetamin blieben weitgehend unverändert.
Die Abwasseranalyse bietet einen Einblick in die Drogengewohnheiten des Jahres 2025 und zeigt, dass der Cannabiskonsum in Städten wie Berlin, Frankfurt und Mainz stabil bleibt. Gleichzeitig geben die Verschiebungen bei anderen Substanzen – etwa der gestiegene Kokainkonsum und der rückläufige MDMA-Gebrauch – Aufschluss über größere Konsumtrends. Die Daten spiegeln die anhaltenden Veränderungen in der europäischen Drogenlandschaft wider, insbesondere seit der Legalisierung von Cannabis in Deutschland.






