12 April 2026, 20:08

Zwölf Jahre Haft für brutalen Mord an 84-Jähriger in Kehl

Ein altes, gelbliches Buch mit einer Liste von Frauenhäftlingsnamen in schwarzer Tinte, mit Spalten für Namen.

Zwölf Jahre Haft für brutalen Mord an 84-Jähriger in Kehl

Ein 24-jähriger Deutscher ist vom Landgericht Offenburg zu zwölf Jahren Haft wegen des brutalen Mordes an einer 84-jährigen Frau in Kehl verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn des Raubes, der Vergewaltigung und des Mordes schuldig – der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da bei dem Angeklagten eine diagnostizierte Schizophrenie vorliegt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Tat ereignete sich im vergangenen Jahr im Ortenaukreis, wo die Seniorin in ihrer eigenen Wohnung überfallen wurde. Der Mann drang durch eine unverschlossene Balkontür in die Wohnung ein, mit der Absicht, Wertgegenstände zu stehlen. Im Inneren griff er die Frau gewaltsam an, würgte sie und schlug mit einem Gehstock sowie einem Stein auf sie ein, bis sie das Bewusstsein verlor.

Anschließend vergewaltigte er die Frau und knebelte sie mit ihrer eigenen Unterwäsche, was schließlich zu ihrem Erstickungstod führte.

Nach der Tat nutzte der Angeklagte die Bankkarte des Opfers, um in den folgenden zwei Tagen in Kehl und Offenburg kleinere Einkäufe zu tätigen. Kurze Zeit nach diesen Transaktionen wurde er festgenommen.

Forensische Beweise, darunter DNA-Spuren, die bereits aus früheren kleineren Straftaten in der Datenbank erfasst waren, führten zu seiner Überführung. Das Gericht wertete Habgier, Heimtücke sowie die Absicht, weitere Straftaten zu begehen, als erschwerende Umstände. Seine Schizophrenie wurde jedoch als mildernder Faktor bei der Strafzumessung berücksichtigt.

Das Landgericht Offenburg verhängte eine zwölfjährige Freiheitsstrafe für den Mord, der mit Raub und Vergewaltigung mit Todesfolge verbunden war. Die nicht-öffentliche Verhandlung trug der psychischen Verfassung des Angeklagten Rechnung, während das Urteil die Schwere der Tat und ihre Begleitumstände widerspiegelte.

Quelle