15 April 2026, 22:07

Zoll deckt bei Glasfaser-Baustellen in Münster massive Schwarzarbeit auf

Ein Monteur mit Brille bedient eine Maschine in einer hell erleuchteten Fabrikumgebung.

Zoll deckt bei Glasfaser-Baustellen in Münster massive Schwarzarbeit auf

Zollbeamte in Münster deckten bei einer überraschenden Kontrolle Ende März illegale Arbeitsbedingungen auf. An fünf Baustellen für Glasfaserausbau stellten die Beamten zahlreiche Verstöße fest – darunter nicht angemeldete Beschäftigte sowie eine Person mit aktivem Haftbefehl.

Am 26. März 2026 führte das Hauptzollamt Münster an fünf Standorten Überprüfungen durch. Von den 38 anwesenden Arbeitnehmern waren 20 nicht ordnungsgemäß sozialversichert – sie arbeiteten also schwarz. Sechs dieser Personen hielten sich zudem ohne gültige Erlaubnis in Deutschland auf und waren hier illegal beschäftigt.

Während der Kontrolle versuchte ein Arbeiter bei Eintreffen der Beamten zu fliehen, wurde jedoch schnell gestellt. Ein weiterer Beschäftigter hatte einen offenen Haftbefehl gegen sich; er wurde umgehend der Polizei übergeben.

Verena John, Pressesprecherin des Münsteraner Zollamts, kommentierte später die Ergebnisse. Sie bestätigte das Ausmaß der Verstöße sowie die eingeleiteten Maßnahmen gegen die Verantwortlichen.

Die Aktion förderte erhebliche Verstöße gegen Arbeits- und Aufenthaltsrecht zutage: 20 Arbeiter waren nicht sozialversichert, sechs mussten sich wegen illegaler Beschäftigung zusätzlich verantworten. Zudem wurde ein Haftbefehl während der Kontrollen vollstreckt.

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