Wiederwahlen, Geotop-Ehrungen und ein Hospiz-Projekt prägen die Region

Admin User
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Mehrere Fahrräder stehen auf einem schneebedeckten Boden, der ebenfalls mit Schnee bedeckt ist.

Wiederwahlen, Geotop-Ehrungen und ein Hospiz-Projekt prägen die Region

Kommunalwahlen und lokale Meilensteine haben die vergangenen Monate in Hessen und Thüringen geprägt. Zwei Bürgermeisterinnen und Bürgermeister feierten deutliche Wiederwahlsiege, während neue Projekte und Ehrungen das bürgerschaftliche Engagement in der Region unterstrichen.

Eine Mischung aus Infrastrukturvorhaben, Umweltauszeichnungen und karitativen Initiativen hat die jüngsten Entwicklungen in der Region mitgeprägt.

Im November bestätigten die Wähler in Geisa die CDU-Amtsinhaberin Manuela Henkel mit 63,39 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit als Bürgermeisterin. Unter ihrer Führung setzt die Stadt ihre Arbeit fort.

In Hünfeld hingegen gab es einen Wechsel: Der amtierende Bürgermeister Benjamin Tschesnok hatte zunächst mit 85,2 Prozent der Stimmen die Wiederwahl für eine Amtszeit ab dem 1. April 2026 gewonnen. Mittlerweile wurde jedoch der SPD-Kandidat Mario Wagner für diesen Termin als neuer Bürgermeister bestimmt. Auch im Bildungsbereich gibt es Veränderungen: Wie der Wartburgkreis bekannt gab, wird die Staatliche Grundschule Wiesenthal zum Ende dieses Schuljahres geschlossen. Ab dem nächsten Herbst besuchen die Schülerinnen und Schüler die Schule in Dermbach.

Gemeinschaftsgeist zeigte sich bei einer Familienveranstaltung zum 35. Tag der Deutschen Einheit und dem 30. Jubiläum von Point Alpha, zu der Tausende zusammenkamen. Für ihr langjähriges Engagement erhielt Rita Baier aus Rasdorf das Bundesverdienstkreuz – eine Würdigung ihres herausragenden Dienstes an der Gemeinschaft.

Ein anonymer Spender übergab 50.000 Euro für den Bau eines stationären Hospizes in der St.-Wendel-Kapelle in Bad Salzungen. Das Projekt soll die Versorgung unheilbar kranker Patientinnen und Patienten verbessern.

Die Infrastruktur profitiert von einem neuen Radweg zwischen Kaltennordheim und Kaltenwestheim, der bis Ende 2024 fertiggestellt wird. Radfahrer nutzen die Strecke bereits intensiv. Umwelttechnisch wurde die Felsformation Steinwand bei Poppenhausen als Nationaler Geotop ausgezeichnet – eine Anerkennung ihrer geologischen Bedeutung durch die Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien.

Der Fuldaer "Weihnachtsbaumwald der Nächstenliebe" kehrte in dieser Saison zurück und wurde nach einem erfolgreichen Pilotprojekt im Vorjahr erweitert. Die Aktion unterstützt lokale Hilfsorganisationen durch Spenden in der Adventszeit.

Zuletzt erhielt der Landwirtschaftsverein Hermannsfeld den Thüringer Tierschutzpreis 2025 für sein langjähriges Engagement zur Verbesserung der Tierwohlstandards.

Die Region verzeichnet damit Kontinuität in der Führung Geisas und einen geplanten Wechsel in Hünfeld. Schulzusammenlegungen, neue Gesundheitseinrichtungen und Umweltauszeichnungen spiegeln die anhaltende Entwicklung wider. Mit wachsenden Spendenprojekten und gewürdigtem Gemeinschaftssinn gestaltet sich das zivilgesellschaftliche und soziale Gefüge der Region weiter dynamisch.