Unbekannte Liebesbriefe enthüllen Brian Jones' zarte Seite vor dem Stones-Ruhm
Elias LehmannUnbekannte Liebesbriefe enthüllen Brian Jones' zarte Seite vor dem Stones-Ruhm
Ein Konvolut privater Briefe ist aufgetaucht und gewährt einen seltenen Einblick in die frühen Tage der Rolling Stones. Verfasst wurden sie 1964 von einer Londoner Verkäuferin namens Sylvia – sie schildern eine Liebesbeziehung mit Brian Jones und Begegnungen mit der Band am Vorabend ihres weltweiten Durchbruchs.
In den Briefen an ihre Schwester Lynn berichtet Sylvia von ihrem Leben zwischen den Stars: von Partys in Mick Jaggers Wohnung und Nächten mit „allen Popstars“. In einer Notiz kündigt sie sogar an, Jones erwarte sie bald: „Brian sollte in etwa einer Viertelstunde hier sein.“
Die Schreiben zeichnen ein Bild von Jones als fürsorglichen und aufmerksamen Menschen, der ihr Blumen und ein Puzzle schenkte. Sylvia fügte auch persönliche Botschaften von ihm bei, etwa mit den Worten: „Hallo, meine Liebe! Hier ist Brian. Ganz viel Liebe, Brian.“ Neben den Rolling Stones bediente sie in ihrem Job auch andere Prominente wie Roger Moore.
Entdeckt wurden die Briefe von Terry Wainwright. Sie halten einen Moment fest, als die Band der Welt noch weitgehend unbekannt war – und zeigen Jones in einem sanfteren Licht, lange vor seinen späteren Krisen.
Die Korrespondenz soll nun beim Auktionshaus Hansons Auctioneers in Etwall, Derbyshire, versteigert werden. Experten schätzen ihren Wert auf zwischen 1.900 und 2.500 Euro. Die Briefe bieten einen authentischen Bericht über eine prägende Phase der Rolling Stones und eines ihrer Gründungsmitglieder.






