Trier holt Landespokal mit 1:0 gegen Koblenz – und einem Eklat im Finale
Amelie SeidelTrier holt Landespokal mit 1:0 gegen Koblenz – und einem Eklat im Finale
Trier sichert sich mit knappen 1:0 gegen TuS Koblenz den Landespokalsieg
In einem spannungsgeladenen Finale im Moselstadion setzte sich Trier mit einem knappen 1:0 gegen TuS Koblenz durch und qualifizierte sich damit für den DFB-Pokal der kommenden Saison – inklusive der Aussicht auf ein möglicherweise lukratives Los. Rund 9.000 Zuschauer erlebten eine nervenaufreibende Partie, die in den Schlussminuten eskalierte.
Die Mannschaft aus Trier dominierte zwar den Ballbesitz, traf aber auf eine abwehrstark aufgestellte Koblenzer Mannschaft. Die Stürmer Damjan Marceta und Sven König kamen mehrmals gefährlich vor das Tor, doch ihre Abschlüsse wurden entweder gehalten oder blockiert. Die Partie blieb bis zur 82. Minute torlos – dann traf Noah Herber mit dem entscheidenden Treffer zum 1:0.
Die Schlussphase artete jedoch in Chaos aus: Dami Grgić sah in der Nachspielzeit nach einem rüden Foul die Rote Karte. Es folgte eine hitzige Auseinandersetzung, an deren Ende auch Koblenz-Trainer Michael Stahl des Platzes verwiesen wurde. Der Eklat überschattete Triers Triumph und beendete Koblenzs Hoffnungen auf eine Pokalsensation.
Der Sieg beschert Trier nicht nur die Teilnahme am DFB-Pokal, sondern auch finanzielle Vorteile und die Chance, gegen höherklassige Gegner anzutreten. Koblenz hingegen geht trotz einer kämpferisch starken, letztlich aber ergebnislosen Leistung leer aus. Das Spiel wird sowohl wegen seines turbulentem Finale als auch wegen des Siegtreffers in Erinnerung bleiben.






