08 June 2026, 08:05

TikTok-Star Sai löst Shitstorm mit "Mainz ist eine tote Stadt"-Video aus

"Diese Stadt ist tot" - TikTok-Star schimpft über Mainz in Video

TikTok-Star Sai löst Shitstorm mit "Mainz ist eine tote Stadt"-Video aus

Ein TikTok-Star und Fußball-Influencer namens Sai hat eine Debatte ausgelöst, nachdem er Mainz in einem aktuellen Video als „tote Stadt“ bezeichnet hatte. Die Kritik kam nach seinem Trip von München aus, wo er am Sonntag, dem 28. Mai 2023, das Länderspiel Deutschlands gegen Finnland besucht hatte. Seine Beschwerden über die Straßen, das gastronomische Angebot und die allgemeine Atmosphäre der Stadt sorgten online schnell für geteilte Reaktionen.

Am 1. Juni 2023 veröffentlichte Sai ein Video mit dem Titel Nein zu Mainz, in dem er seine Frustrationen detailliert schilderte. Die Zufahrtsstraßen zur Stadt bezeichnete er als „marode“, die Innenstadt wegen ständiger Umleitungen als verwirrendes „Labyrinth“. Seine Suche nach Essen endete mit einem Döner Kebap für acht Euro, der ihm später angeblich „tödliche Magenkrämpfe“ bereitet habe.

Ein Zuschauer verteidigte die Stadt und kommentierte: „Du hast nur die falschen Ecken von Mainz gesehen. Eigentlich ist es ein wunderschöner Ort.“ Andere hingegen teilten Sais harte Kritik. Ein langjähriger Einwohner, der fast ein Jahrzehnt in Mainz gelebt hatte, räumte ein, dass die Stadt ihre Schwächen habe: „Jeden Samstag sind alle Restaurants brechend voll, weil es so wenige gibt – und die Küchen machen schon um 21:30 Uhr zu.“

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Sais Fazit fiel vernichtend aus: „Mainz ist eine tote Stadt. Hier gibt es nicht mal Gespenster. Du hast kein Recht, dich zu äußern.“ Das Video spaltete die Meinungen – während einige Nutzer in sozialen Medien seine Kritik unterstützten, eilten andere der Stadt zu Hilfe und verteidigten ihren Ruf.

Die Diskussion über Mainz’ Stärken und Schwächen hält an. Zwar gaben einige Sai in Punkten wie begrenzten Essensmöglichkeiten und maroder Infrastruktur recht, andere jedoch bestanden darauf, dass er den Charme der Stadt schlicht übersehen habe. Die Debatte geht online weiter – eine klare Lösung ist nicht in Sicht.

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