17 April 2026, 18:08

Streit um U7-Verlängerung in Spandau spaltet Berliner SPD und Verkehrssenatorin

Schwarz-weiß-Karte einer Stadt mit einer roten Linie, die die Wechselburg und Chemnitz-Bahnroute angibt.

Streit um U7-Verlängerung in Spandau spaltet Berliner SPD und Verkehrssenatorin

Ein Streit über die Pläne für den Berliner Nahverkehr ist eskaliert, nachdem der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh die Vorschläge der Verkehrssenatorin Ute Bonde scharf kritisiert hat. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht die Entscheidung, die U-Bahn-Linie U7 nicht über den Bahnhof Spandau Rathaus hinaus zu verlängern. Saleh wirft dem aktuellen Plan vor, die Anwohner der Region unzumutbar zu benachteiligen.

Der Konflikt dreht sich um eine Kosten-Nutzen-Analyse, die von einer Verlängerung der U7 abrät. Senatorin Bonde räumte zwar finanzielle Grenzen ein, forderte aber weitere Untersuchungen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Gleichzeitig betonte sie, dass noch keine vorläufigen Schlussfolgerungen zum Projekt gezogen worden seien.

Raed Saleh, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, hat seinen Widerstand deutlich gemacht. Er argumentiert, dass die Verkehrsplanung benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Spandau übermäßig belastet. Seine Fraktion kündigte an, den Entwurf in der aktuellen Form nicht zu unterstützen.

Saleh hat seine Position direkt an den regierenden Bürgermeister Kai Wegner herangetragen. Trotz der Vorbehalte der Verkehrsbehörde zeigt sich Wegner weiterhin offen für eine mögliche Verlängerung der U7 in Spandau.

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Die Uneinigkeit lässt die Zukunft der U7-Verlängerung ungewiss erscheinen. Ohne die Unterstützung der SPD steht das Verkehrsvorhaben vor erheblichen Hindernissen. Weitere Studien und Gespräche werden nötig sein, bevor endgültige Beschlüsse gefasst werden können.

Quelle