24 May 2026, 02:07

SPD-Stellvertreterin Midyatlı fordert AfD-Verbot und scharfe Abgrenzung

SPD-Vizechefin Midyatli: Albig ist mit AfD-Kooperationsvorschlag völlig verkehrt

SPD-Stellvertreterin Midyatlı fordert AfD-Verbot und scharfe Abgrenzung

Serpil Midyatlı, stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, hat die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) scharf verurteilt. Die Partei bezeichnete sie als „unmenschlich und demokratiefeindlich“ und forderte zugleich entschlossenes Vorgehen gegen deren politischen Einfluss.

Besonders kritisch äußerte sich Midyatlı gegenüber Torsten Albig, dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein. Albig hatte kürzlich vorgeschlagen, dass SPD-Mitglieder Minderheitsregierungen mit Duldung der AfD prüfen sollten. Dies lehnte Midyatlı kategorisch ab und betonte, dass jede Form der Zusammenarbeit mit der AfD inakzeptabel sei.

Doch ihre Forderungen gingen über bloße Kritik hinaus: Midyatlı verlangte eine dringende Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit der AfD und forderte sogar ein generelles Verbot der Partei. Begündet wurde dies mit der Auffassung, dass deren Ideologie eine direkte Gefahr für die demokratischen Werte Deutschlands darstelle.

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Midyatlı unterstrich ihre Haltung mit dem Versprechen, dass die SPD die AfD auf allen politischen Ebenen weiterhin entschlossen bekämpfen werde. Ihre Äußerungen spiegeln eine grundsätzliche Debatte innerhalb der deutschen Politik wider, wie mit dem Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen umzugehen ist.

Die Aussagen der SPD-Stellvertreterin verdeutlichen die tiefen Gräben in der Frage, welche Rolle die AfD in der Regierung spielen sollte. Ihr Appell an eine verfassungsrechtliche Prüfung und ein mögliches Verbot markiert eine klare Absage an jede politische Kooperation. Das Thema bleibt umstritten, während Deutschland seine politische Zukunft gestaltet.

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