16 March 2026, 16:13

Spargelimporte in Baden-Württemberg brechen 2025 um 18 Prozent ein

Frische Spargelbündel auf einem Bauernmarkt zum Verkauf ausgestellt, mit einer Person im Hintergrund zwischen Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel.

Baden-Württemberg importiert weniger Spargel - Spargelimporte in Baden-Württemberg brechen 2025 um 18 Prozent ein

Baden-Württemberg verzeichnete 2025 einen spürbaren Rückgang bei Spargelimporten

Die Region führte 18,3 Prozent weniger ein als im Vorjahr, wobei die Gesamtmenge auf 2.900 metrische Tonnen sank. Gleichzeitig begannen heimische Landwirte früher als üblich mit der Ernte, was die Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen verringert haben könnte.

Der Importrückgang fiel mit schweren Überschwemmungen und Ernteausfällen in Spanien zusammen – dem wichtigsten Lieferland der Region. Zwar stammte noch immer über die Hälfte des baden-württembergischen Spargels aus spanischen Anbaugebieten, doch die Gesamtmenge schrumpfte um 640 metrische Tonnen.

Die lokale Produktion belief sich auf 8.442 metrische Tonnen – ein leichter Rückgang um etwa zwei Prozent. Dennoch stieg die Nachfrage nach regionalem grünem Spargel im Einzelhandel. Der Pro-Kopf-Verzehr lag jedoch leicht unter den Vorjahreswerten.

Dass deutsche Landwirte früher mit der Ernte begannen, dürfte eine Rolle bei der verringerten Importnachfrage gespielt haben. Durch das frühere Angebot an heimischem Spargel sank die Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen.

Die Saison 2025 markierte einen Wandel im baden-württembergischen Spargelmarkt: Geringere Importe, bedingt durch Ernteprobleme in Spanien und frühere lokale Ernten, trafen auf ein wachsendes Einzelhandelsinteresse an regionalen grünen Sorten. Zwar ging der Pro-Kopf-Verzehr leicht zurück, doch passten sich Landwirte und Händler der Region den veränderten Handelsströmen an.

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