06 May 2026, 16:07

Schwere Kritik an Bundesregierung: Familienunternehmen enttäuscht von Koalitionsbilanz

Offenes Buch mit handgeschriebener genealogischer Familiengeschichte der deutschen Familie.

Schwere Kritik an Bundesregierung: Familienunternehmen enttäuscht von Koalitionsbilanz

Stiftung Familienunternehmen und Politik kritisiert Bundesregierung scharf zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition

Die Stiftung Familienunternehmen und Politik hat die Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition scharf angegriffen. Rainer Kirchdörfer, Vorstandsmitglied der Stiftung, warnte, die deutsche Wirtschaft schwächele zunehmend – und gefährde damit den Status des Landes als führende Exportnation. Seine Äußerungen spiegeln die wachsende Verärgerung in der Wirtschaft wider, wo Erwartungen an die Politik enttäuscht wurden.

Die Stiftung, die über 600 mittelgroße und große Familienunternehmen vertritt, hatte gehofft, die Koalition werde Bürokratie abbauen und die Staatsausgaben reduzieren. Doch Kirchdörfer stellte klar: „Auf beiden Gebieten gab es keine Fortschritte.“ Stattdessen kritisierte er die Regierungspolitik als unberechenbar – besonders im globalen Handel, wo regelbasierte Systeme zunehmend ausgehöhlt würden.

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Familienunternehmen wollten zwar weiterhin in Deutschland investieren, verlagerten aber zunehmend Teile ihrer Produktion ins Ausland, um Gewinne zu sichern. Kirchdörfer betonte, die aktuelle Regierung dürfe sich weitere Fehler schlicht nicht mehr leisten. Gefordert seien nun stabile und vernünftige Rahmenbedingungen, die sowohl die Wirtschaft als auch kommende Generationen stärkten.

Die Kritik richtete sich auch gegen die europäische Führung, die sich selbst mit bürokratischen Hürden blockiere. Kirchdörfer warnte, dass diese Probleme die wirtschaftliche Kraft Deutschlands zusätzlich schwächen.

Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Familienunternehmen tief enttäuscht über die Bilanz der Koalition sind. Ohne klarere politische Weichenstellungen und weniger Regulierungswahn könnte Deutschlands Position als Exportweltmeister weiter bröckeln. Die Unternehmen stehen nun vor der schwierigen Entscheidung, wo sie künftig Investitionen und Ressourcen einsetzen.

Quelle