Riesige Batteriespeicher für Mainz und Wiesbaden bis 2027 geplant
In Mainz und Wiesbaden entstehen derzeit zwei neue großflächige Batteriespeicherprojekte. Die von Intilion entwickelten Anlagen werden gemeinsam eine Kapazität von über 100 Megawattstunden (MWh) bereitstellen. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen; die Fertigstellung ist für Anfang 2027 geplant.
Das erste Projekt in der Mainzer Ingelheimer Aue wird eine Speicherkapazität von 67,7 MWh und eine Leistung von 22,7 Megawatt (MW) aufweisen. Auftraggeber ist hier die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW), ein Gemeinschaftsunternehmen der Mainzer Stadtwerke und der ESWE Versorgungs AG.
In Wiesbaden entsteht die zweite Anlage mit einer Kapazität von 33,8 MWh und einer Leistung von 11,3 MW. Dieser Speicher wird für die ESWE Bioenergie gebaut, die ein mit Biomasse betriebenes Heizkraftwerk betreibt. Beide Systeme nutzen Intilions "Scalecube"-Technologie, die auf modularen, containerbasierten Batterien beruht – jede mit einer Kapazität von 5,6 MWh. Insgesamt werden an beiden Standorten 18 dieser Module installiert.
Intilion übernimmt das gesamte Projekt – von der Planung und Installation bis hin zur langfristigen Wartung. Ein 15-jähriges "Premium-Service-Paket" garantiert eine Systemverfügbarkeit von 97 Prozent. Die Arbeiten begannen im Januar; die Inbetriebnahme der Wiesbadener Anlage ist für Februar 2027, die der Mainzer Anlage für März 2027 vorgesehen.
Die Projekte knüpfen an Intilions jüngste Erfolgsbilanz bei ähnlichen Vorhaben an. In den vergangenen drei Jahren hat das Unternehmen bundesweit fünf große Speicheranlagen realisiert, darunter drei für Rechenzentren der Deutschen Telekom sowie zwei frühere Großprojekte in Mainz und Wiesbaden.
Sobald die neuen Speichersysteme in Betrieb sind, werden sie die lokalen Energienetze mit zuverlässiger Kapazität stabilisieren. Die Projekte markieren einen weiteren Schritt in Intilions Ausbau großflächiger Batterielösungen in Deutschland. Die offizielle Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2027 geplant.






