28 April 2026, 18:17

Rauchbombe in Bergisch Gladbach: Familienstreit endet mit Großeinsatz und Verletzten

Amerikanischer Feuerwehrmann trägt Frau durch Feuer und Rauch, mit Text "The American Fireman, Prompt to the Rescue" unten.

Rauchbombe in Bergisch Gladbach: Familienstreit endet mit Großeinsatz und Verletzten

Familienstreit in Bergisch Gladbach eskaliert: Rauchbombe löst Großeinsatz aus

Ein gewaltsamer Familienkonflikt in der Innenstadt von Bergisch Gladbach hat am Montag zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt. Eine Auseinandersetzung zwischen einem Vater und seinem Sohn eskalierte, als der Sohn laut Angaben eine Rauchbombe zündete und damit Feuerwehrleute sowie Rettungssanitäter auf den Plan rief. Zehn Personen wurden vor Ort medizinisch versorgt, ein Mann musste wegen Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

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Der Vorfall begann, als ein 32-jähriger Mann nach bisherigen Erkenntnissen eine Rauchbombe entzündete und sie auf seinen 77-jährigen Vater warf. Das Gerät landete im Treppenhaus eines gemischt genutzten Gebäudes und setzte eine Fußmatte in Brand. Innerhalb kürzester Zeit füllte sich das Treppenhaus mit Rauch, wodurch mehrere Anwohner in ihren Wohnungen eingeschlossen wurden.

Als die Feuerwehr eintraf, winkten Menschen verzweifelt von Balkonen und Fenstern um Hilfe. Rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sicherten die Lage, befreiten vier Personen aus dem Gebäude und versorgten insgesamt zehn Betroffene. Der Vater wurde wegen leichter Rauchgasvergiftung behandelt, bevor er in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Die Behörden bestätigten, dass das Gebäude keine strukturellen Schäden davontrug und sich das Feuer nicht über das Treppenhaus hinaus ausbreitete. Nach dem Vorfall erließ die Polizei gegen den Sohn eine 14-tägige Annäherungsverbot nach dem Gewaltschutzgesetz. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Während der Sohn weiterhin unter Ermittlung steht, bleibt das Kontaktverbot bestehen. Die Rettungskräfte bestätigten, dass es keine schweren Verletzungen gab, der Vater jedoch stationär behandelt werden musste. Nach der Räumung des Rauchs und der Löschung der Flammen wurde das Gebäude für sicher erklärt.

Quelle