Peter Heilker wird neuer Intendant der Oper Leipzig ab 2028
Die Oper Leipzig hat Peter Heilker als neuen Intendanten benannt, der ab der Spielzeit 2028/29 die Leitung übernehmen wird. Die frühzeitige Bekanntgabe soll einen stabilen Übergang für die Institution gewährleisten. Heilker bekleidet derzeit Schlüsselpositionen am Wiener MusikTheater an der Wien, wo er für die Programmgestaltung und Besetzungsentscheidungen verantwortlich ist.
Sein Fünfjahresvertrag beginnt im August 2028; bis dahin übernimmt Lydia Schubert kommissarisch die Geschäftsführung. Mit der vorzeitigen Entscheidung will die Stadt der Oper langfristige Planungssicherheit bieten.
Heilkers Berufung folgt auf den Abschied von Tobias Wolff, der am Ende der aktuellen Spielzeit die Oper Leipzig verlässt, um als Generalintendant nach Braunschweig zu wechseln – wodurch die vakante Stelle in Leipzig entstand.
Bevor Heilker nach Wien wechselte, war er Operndirektor in St. Gallen und arbeitete als Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Seine Erfahrung in künstlerischer Leitung und Produktionsplanung wird von Leipziger Verantwortlichen als entscheidend für die Position hervorgehoben.
In Leipzig wird Heilker sowohl die Gesamtleitung als auch die Opernsparte verantworten. Er hat betont, die Institution durch enge Zusammenarbeit mit Publikum, lokalen Akteuren und Künstlern weiterentwickeln zu wollen. Der frühzeitige Auswahlprozess der Stadt unterstreicht das Bestreben nach Kontinuität und einem reibungslosen Übergangsprozess.
Sein Vertrag läuft bis 2033 und gibt ihm damit einen langfristigen Auftrag, die Zukunft der Oper Leipzig zu prägen. Mit seinem Hintergrund in Programmplanung, Besetzung und künstlerischer Leitung ist er prädestiniert, die Institution in ihre nächste Phase zu führen. Die Übergangszeit, unterstützt durch Schuberts interimistische Führung, sichert bis zu seinem Amtsantritt den stabilen Betrieb.






