02 April 2026, 08:08

Osterreisen drohen teurer zu werden: Hohe Spritpreise belasten Autofahrer

Vollgestellte Straße mit Lastwagen, Autos, Fußgängern, Laternenmasten, Bannern, einem Turm, einem Vergnügungsgerät, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Osterreisen drohen teurer zu werden: Hohe Spritpreise belasten Autofahrer

Osterreisen werden teurer: Spritpreise bleiben hoch – Tipps zum Sparen

Die Reisekosten zu Ostern steigen, denn die Spritpreise in Europa bleiben auf hohem Niveau. Autofahrer stehen vor zusätzlichem Stress, besonders in Deutschland, wo die Preise für Superbenzin (E5) und Diesel im vergangenen Jahr stark angestiegen sind. Experten raten zu einfachen Maßnahmen, um den Verbrauch zu senken und die finanziellen Belastungen zu verringern.

In den letzten zwölf Monaten sind die Spritpreise in Deutschland um etwa 29 Prozent für Superbenzin (E5) und sogar um 40 Prozent für Diesel gestiegen. Damit liegt Deutschland im oberen Mittelfeld der EU-Länder – doch in anderen Staaten waren die Anstiege noch drastischer: In Tschechien, Polen und Frankreich kletterten die Dieselpreise um über 50 Prozent. Zwar hatten frühere Berichte auf den rasanten Preisanstieg in Deutschland hingewiesen, doch aktuelle Daten zeigen ähnliche Entwicklungen in Frankreich, Spanien und weiteren Ländern.

So lässt sich Sprit sparen: Wer leichter packt, kann bares Geld sparen. Jede zusätzliche Last von 100 Kilogramm erhöht den Verbrauch um etwa 0,3 Liter auf 100 Kilometer. Besonders Camper profitieren von leichtem Gepäck: Leichte Campingausrüstung und Aluminium-Gasflaschen helfen, Gewicht zu reduzieren. Auch das Befüllen der Wassertanks erst am Zielort statt unterwegs spart Sprit.

Regelmäßige Fahrzeugkontrollen zahlen sich aus. Zu niedriger Reifendruck erhöht den Verbrauch, während das Entfernen ungenutzter Dachträger nach der Ankunft die Effizienz steigert. Wo möglich, ist der Wechsel zu E10-Kraftstoff oft günstiger als Superbenzin (E5) – und für moderne Motoren unbedenklich.

Wer Tankstopps im Voraus plant, kann zusätzlich sparen. Zudem raten Experten zu einer entspannten Fahrweise: Aggressives Beschleunigen und abruptes Bremsen treiben nicht nur den Verbrauch in die Höhe, sondern erhöhen auch den Stress hinter dem Steuer.

Angesichts weiter steigender Spritpreise können schon kleine Anpassungen spürbare Ersparnisse bringen. Leichtere Ladung, der richtige Reifendruck und kluge Kraftstoffwahl helfen, die Kosten zu drücken – und nehmen Reisenden zu Ostern zumindest einen Teil des finanziellen Drucks ab.

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