13 April 2026, 04:08

Ostallgäu startet Kampagne für mehr Rücksicht auf Feldwegen

Schwarze und weiße Zeichnung einer kleinen Stadt in einem Tal umgeben von Bäumen und Hügeln, mit dem Text "Bayern, Deutschland, 1857" oben.

Ostallgäu startet Kampagne für mehr Rücksicht auf Feldwegen

"Rücksicht schafft Raum": Neue Kampagne im Ostallgäu für mehr Harmonie auf Feldwegen

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Im Landkreis Ostallgäu ist die Initiative "Rücksicht schafft Raum" gestartet, um Konflikte auf ländlichen Wegen zu entschärfen. Hinter der Aktion stehen die Tourismuszentrale und der Bayerische Bauernverband, die damit Landwirte, Forstleute und Freizeitnutzer zu einem besseren Miteinander ermutigen wollen. Die ersten Hinweisschilder und Bodenmarkierungen sind nun am Schwaltenweiher bei Goldhasen aufgestellt worden.

Die Kampagne reagiert auf ein wachsendes Problem: Moderne Landmaschinen sind oft zu breit für schmale Feldwege, sodass es an Platz für sicheres Überholen oder Ausweichen fehlt. Freizeitsportler wie Wanderer oder Radfahrer werden daher aufgefordert, bei Begegnungen mit großen Fahrzeugen beiseitezutreten – um Unfälle und Verzögerungen zu vermeiden.

Das Konzept wurde zuvor bereits in anderen bayerischen Regionen erprobt, bevor es nun im Ostallgäu umgesetzt wird. Der lokale Landwirt Xaver Paulsteiner betonte die Bedeutung von gegenseitiger Aufmerksamkeit, während Landrätin Maria Rita Zinnecker, die auch den Vorsitz der Tourismuszentrale innehat, die Rolle der Initiative bei der Konfliktvermeidung hervorhob.

Weitere Standorte sollen auf Anfrage der Gemeinden folgen. Kern der Aktion sind klare Beschilderungen und Markierungen, die das Verhalten an neuralgischen Punkten lenken, an denen sich landwirtschaftlicher und Freizeitverkehr kreuzen.

Die ersten sichtbaren Veränderungen gibt es bereits in Goldhasen; weitere Orte im Landkreis sollen folgen. Der Erfolg der Kampagne hängt maßgeblich von der Mitwirkung der Bevölkerung und dem Feedback der Kommunalverwaltungen ab. Die Initiatoren hoffen auf ein sicheres und reibungsloseres Miteinander auf den ländlichen Wegen.

Quelle