05 June 2026, 13:25

Online-Shopping in Deutschland bricht 2025 alle Rekorde mit 92 Milliarden Euro Umsatz

Warum Deutsche online mehr ausgeben als im Geschäft - trotz schlechter Verbraucherstimmung

Online-Shopping in Deutschland bricht 2025 alle Rekorde mit 92 Milliarden Euro Umsatz

Online-Shopping in Deutschland erreicht Rekordwert von 92 Milliarden Euro im Jahr 2025

Immer mehr Verbraucher in Deutschland kaufen Waren digital ein – mit häufigeren Bestellungen und größeren Einkaufsvolumen als Standard. Dennoch halten einige Käufer weiterhin Faktoren wie die Produktprüfung vor Ort oder Lieferzeiten vom Online-Kauf ab.

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Im vergangenen Jahr gaben die Deutschen besonders viel für Alltagsgüter aus: Der Online-Umsatz mit Lebensmitteln und Drogerieartikeln stieg um 10,4 Prozent. Kleidung und Schuhe blieben die meistgekaufte Kategorie – 65 Prozent der Käufer erwarben sie vorrangig im Internet.

Elektronik und Mode dominieren – Preis bleibt entscheidend Auch 2025 prägten Elektronik und Mode die digitalen Verkaufszahlen. Doch für die meisten Käufer blieb der Preis das ausschlaggebende Kriterium bei der Wahl des Händlers. Zudem stieg die Zahl der Online-Käufer über 55 Jahre um 3,1 Prozent – ältere Verbraucher entdeckten vermehrt den digitalen Handel für sich.

Trotz Wachstum: Hürden bleiben bestehen Die größten Hemmnisse beim Online-Shopping waren für die Verbraucher der fehlende physische Kontakt zu den Produkten (73 Prozent), komplizierte Rückgaben (67 Prozent) sowie lange Lieferzeiten (60 Prozent). Dennoch gab die Hälfte der Befragten an, 2025 häufiger online eingekauft zu haben als noch im Vorjahr.

Prognose: Weiteres Wachstum für 2026 Laut Analysten wird der deutsche Online-Handel 2026 um 4,3 Prozent zulegen. Der Trend zum digitalen Einkaufen zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Der Markt expandiert mit häufigeren Käufen und höheren Ausgaben, während ältere Kundengruppen zunehmend online shoppen. Gleichzeitig bleiben Preissensibilität und Logistik Herausforderungen. Die Gewohnheiten der Verbraucher verschieben sich weiter – und mit ihnen die Wachstumsperspektiven.

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