Oettinger stärkt Führungsteam mit zwei neuen Geschäftsführern für weiteres Wachstum
Elias LehmannOettinger stärkt Führungsteam mit zwei neuen Geschäftsführern für weiteres Wachstum
Oettinger, der traditionsreiche bayerische Getränkehersteller, hat seine Geschäftsführung mit zwei neuen Mitgliedern vervollständigt. Dominika Steinberg übernimmt die Position der Geschäftsführerin für die Bereiche Produktion, Technik, Personal und IT. Thilo R. Pomykala wird das Unternehmen am 1. April ebenfalls verstärken und bringt umfassende Erfahrung aus der Lebensmittel- und Getränkebranche mit.
Das 1731 gegründete Familienunternehmen Oettinger beschäftigt rund 700 Mitarbeiter und füllt jährlich etwa eine Milliarde Flaschen und Dosen ab. Das Sortiment umfasst Bier, Biermischgetränke und Erfrischungsgetränke. Mit einer jährlichen Produktionsmenge von rund sechs Millionen Hektolitern zählt Oettinger zu den größten Getränkeherstellern Deutschlands.
In den vergangenen fünf Jahren hat Oettinger seinen Marktanteil von 11 auf zwischen 13 und 14 Prozent gesteigert – ein Wachstum, das sich deutlich von der Stagnation oder leichten Rückgängen bei Premiummarken wie Radeberger, Bitburger und Paulaner abhebt. Veränderte Konsumgewohnheiten, angetrieben durch die Inflation, haben die Nachfrage nach preisbewussten Produkten erhöht.
Thilo R. Pomykala wechselt nach über sechs Jahren als Geschäftsführer bei Hochwald zu Oettinger, wo er für Vertrieb, Marketing und Innovation verantwortlich war. Zuvor arbeitete er bei Unilever, der Semper idem Underberg AG und bei Meggle. Während seiner Zeit bei Hochwald leitete er strategische Schlüsselprojekte im Bereich der schnelldrehenden Konsumgüter.
Pia Kollmar, Eigentümerin von Oettinger und Geschäftsführerin für Finanzen, Strategie und Einkauf, begrüßte Pomykalas Eintritt ins Unternehmen. Mit den Ernennungen von Steinberg und Pomykala ist die Geschäftsführung nun komplett.
Die personellen Veränderungen bei Oettinger fallen in eine Phase, in der das Unternehmen seine Position im deutschen Discount-Biermarkt weiter ausbaut. Die neuen Führungskräfte werden sich auf die Aufrechterhaltung des Wachstums und die operative Effizienz konzentrieren. Ihre kombinierte Expertise in Produktion, Technik und Konsumgütern soll die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens unterstützen.






