31 March 2026, 04:08

Neuwieder Grundschüler fordern Bürgermeister im Rathaus heraus

Schüler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, während ein Mädchen in ein Mikrofon auf einem Ständer spricht, während eine Umzäunung mit einem Schuppen darauf zu sehen ist.

Neuwieder Grundschüler fordern Bürgermeister im Rathaus heraus

Grundschüler bringen ihre Fragen direkt ins Neuwieder Rathaus

Eine Gruppe von Grundschülern hat kürzlich ihre Anliegen direkt ins Rathaus von Neuwied getragen. Der Besuch markierte eine Premiere für die Initiative "Frag den Bürgermeister" – diesmal kamen die Kinder zu den Verantwortlichen, statt umgekehrt. Viertklässler der Kunosteiner Grundschule in Engers trafen sich mit lokalen Politikern, um über Themen von Sporteinrichtungen bis hin zu invasiven Pflanzen zu diskutieren.

Die Klasse 4b der Engerser Kunosteiner Grundschule verbrachte den Vormittag im Neuwieder Rathaus. Dort tauschten sie sich mit Bürgermeister Peter Jung, Oberbürgermeister Jan Einig und dem Baudezernenten Lars Gehendges aus. Die Kinder fragten, warum Sportanlagen manchmal abgeschlossen sind, und äußerten Kritik am Zustand der örtlichen Fußballplätze.

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Auch die Planung von Spielplätzen und Freizeitmöglichkeiten stand auf der Tagesordnung. Die Schüler betonten, wie wichtig mehr Flächen zum Ballspielen außerhalb organisierter Trainingszeiten seien. Als Reaktion darauf erklärte der Jugendrat, mit Verwaltung und Politik zusammenzuarbeiten, um diese Wünsche umzusetzen.

Neben dem Sport brachten die Kinder kulturelle Teilhabe zur Sprache. Sie wünschten sich Kinderaufführungen im großen Saal des Schloss-Theaters – nicht nur im kleineren "Jungen Schloss-Theater". Ein weiteres Thema war die Sicherheit: Die Schüler wiesen auf giftige Riesen-Bärenklau-Pflanzen hin, die an Wegen wuchern. Bürgermeister Jung versprach, die Pflanzen von städtischem Grund zu entfernen, falls sie dort gefunden würden.

Der Besuch ermöglichte den Kindern einen direkten Austausch mit den lokalen Entscheidungsträgern. Ihre Anliegen – von Sportangeboten bis zu Pflanzengefahren – werden nun vom Jugendrat und der Stadtverwaltung geprüft. Das umgekehrte Format der Initiative könnte Schule machen für künftige Begegnungen zwischen jungen Bürgern und ihrem Rathaus.

Quelle