16 March 2026, 22:07

Neuwied eröffnet Internationale Wochen gegen Rassismus mit buntem Aktionstag

Eine Gruppe von Menschen mit "Black Lives Matter"-Plakaten, eine Frau spricht vor einer Menge an einem Rednerpult und eine Wand im Hintergrund.

Neuwied eröffnet Internationale Wochen gegen Rassismus mit buntem Aktionstag

Neuwied startet Internationale Wochen gegen Rassismus mit Aktionstag am Luisenplatz

Mit einem Aktionstag am Luisenplatz hat Neuwied die Internationalen Wochen gegen Rassismus eröffnet. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde – Gemeinsam gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" trafen sich lokale Initiativen, um den Dialog und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Von 11 bis 14 Uhr boten Informationsstände und interaktive Angebote den Besucherinnen und Besuchern Gelegenheit zum Austausch.

Am ersten Tag in Neuwied beteiligten sich unter anderem Caritas, die Diakonie und das Projekt "Starke Nachbarn". Auch der Rat für Migration und Integration, das Mehrgenerationenhaus, die Arbeiterwohlfahrt (AWO) sowie das Gesundheitsamt des Landkreises Neuwied mit seiner Abteilung für Prävention waren vor Ort und stellten Materialien sowie Unterstützung bereit.

Bürgermeister Peter Jung betonte in einer Ansprache die Bedeutung gemeinsamer Verantwortung für die Wahrung der Menschenwürde. Er rief dazu auf, sich kontinuierlich für Respekt und Inklusion in der Stadtgesellschaft einzusetzen. Die Kampagne läuft noch bis zum 29. März; weitere Veranstaltungen sind in Neuwied geplant.

Mindestens sechs weitere deutsche Städte – Ingolstadt, Bergisch Gladbach, Leipzig, Datteln, Krefeld und Dinslaken – nehmen ebenfalls an den Internationalen Wochen gegen Rassismus teil. Ihre Aktionen finden zwischen dem 16. und 29. März statt, wobei das genaue Ausmaß der bundesweiten Beteiligung noch unklar ist.

Im Mittelpunkt der Neuwieder Initiative steht die Förderung von Integration und der Kampf gegen Diskriminierung durch lokales Engagement. Die Veranstalter wollen die Dynamik über die Aktionswochen hinaus aufrechterhalten und die Bürgerinnen und Bürger zur Mitwirkung motivieren. Details zu den kommenden Terminen werden im Verlauf der Kampagne bekannt gegeben.

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