17 March 2026, 10:08

Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Berlin und Dresden durch malerische Landschaften

Eine Gruppe von Radfahrern fährt an der Brandenburgertor in Berlin vorbei, einer hält ein gelbes Schild, mit Laternenmasten, Ampeln, Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Berlin-Dresden Radweg bekommt erste Wegweiser - Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Berlin und Dresden durch malerische Landschaften

Eine neue 250 Kilometer lange Radroute verbindet nun Dresden und Berlin. Die Strecke ist Teil eines umfassenderen Plans Sachsens, um den Radreisemarkt in der gesamten Region zu stärken. Die Idee wurde erstmals 2012 von Ehrenamtlichen vorgeschlagen, wobei der ADFC Dresden die Initiative von Anfang an federführend begleitete.

Die Route führt durch malerische Landschaften, darunter die Lausitzer Seenlandschaft und den Spreewald. Die meisten Abschnitte verlaufen abseits stark befahrener Straßen und bieten Radfahrern so eine ruhige Fahrt. Wegweiser wurden entlang der Strecke angebracht, um Reisende zu leiten.

Sowohl ambitionierte Radfahrer als auch Familien finden auf der Strecke Unterkünfte für Pausen. Zudem ist sie an Bahnhöfe angebunden, sodass man Teile der Strecke mit dem Rad zurücklegen und den Rest mit der Bahn fahren kann. Die Route knüpft an bestehende Radwege wie den Dahme-Radweg und den Spree-Radweg an und schafft so ein nahtloses Erlebnis.

Der Radtourismus spielt eine zentrale Rolle für Sachsens Wirtschaft. Jährlich bringen Radfahrer über 560 Millionen Euro in die Region und sichern rund 10.800 Arbeitsplätze. Die neue Strecke soll diese Effekte verstärken, indem sie noch mehr Besucher anlockt.

Die Berlin-Dresden-Route erweitert das wachsende Radwegenetz Sachsens. Klare Beschilderung und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr machen sie für verschiedene Radfahrertypen zugänglich. Die Verantwortlichen hoffen, dass das Projekt den Radreisemarkt in der Region weiter stärken wird.

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