Nadiem Amiri überraschend im WM-Kader – nach wochenlangem Bangen um seine Fitness
Amelie SeidelNadiem Amiri überraschend im WM-Kader – nach wochenlangem Bangen um seine Fitness
Bundestrainer Julian Nagelsmann berufen Nadiem Amiri in den Kader für die WM 2026
Die Nominierung des Mittelfeldspielers kam selbst für ihn überraschend – nach wochenlanger Unsicherheit wegen einer Verletzung. Seine emotionale Reaktion folgte auf eine nervenaufreibende Wartezeit bis zur endgültigen Entscheidung.
Amiri war wegen einer Fersenverletzung lange ausgefallen, sodass seine Teilnahme am Turnier bis zuletzt fraglich blieb. Später gab er zu, sich in den Tagen vor der Bekanntgabe „wirklich schrecklich“ gefühlt zu haben. Seine Familie wusste jedoch bereits Tage vor ihm von der guten Nachricht – wie ein Video seiner Angehörigen vom vorherigen Montag verriet. Der offizielle Anruf erreichte ihn schließlich während eines FaceTime-Gesprächs mit Teamkollege Philipp Tietz. Nagelsmann beschrieb Amiris Reaktion als zutiefst emotional, angesichts der späten Bestätigung.
Der 28-Jährige galt als „Grenzfall“ – einer der letzten Spieler, über deren Nominierung entschieden wurde. Als die Nachricht durchsickerte, wichen Erleichterung und Freude sofort die bisherige Unsicherheit ab. Seine Berufung in den Kader beendet wochenlange Spekulationen über seine Fitness und Form. Dass seine Familie bereits früher Bescheid wusste, verlieh der Bekanntgabe eine unerwartete Wendung.
Nach einem wechselhaften Auswahlverfahren bereitet sich Amiri nun darauf vor, Teil des deutschen Teams bei der WM 2026 zu sein.






