Mainz kämpft mit Verzögerungen bei der Umsetzung der Ganztagsbetreuung an Grundschulen
Anna KrauseMainz kämpft mit Verzögerungen bei der Umsetzung der Ganztagsbetreuung an Grundschulen
Mainz bereitet sich auf die kommende gesetzliche Verpflichtung vor, für alle Grundschulkinder eine ganztägige Betreuung anzubieten. An der Brunnenschule in Mainz-Marienborn haben sich die Pläne jedoch aufgrund von Verzögerungen und Umweltbedenken geändert. Die Stadt bestätigt dennoch, dass jedes Erstklässlerkind bis 2026 seinen garantierten Platz im Ganztagsangebot erhalten wird.
Der ursprüngliche Plan, eine neue provisorische Mensa auf dem Gelände der Brunnenschule zu errichten, wurde verworfen. Aus Umweltschutzgründen verzichtet die Stadt auf den Neubau und baut stattdessen die bestehende Containeranlage auf dem Schulgelände um. Die Umrüstung soll nun im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein.
Bis dahin wird das Mittagessen in einem Klassenzimmer ausgegeben. Die betroffenen Klassen werden während der Bauarbeiten in das Hauptgebäude der Schule verlegt. Für das Schuljahr 2026/2027 werden zusätzlich etwa 45 Plätze in der Nachmittagsbetreuung benötigt.
Der Elternbeirat der Brunnenschule hat sich eingeschaltet, um sicherzustellen, dass alle neuen Erstklässler am Ganztagsprogramm teilnehmen können. Trotz der Verzögerungen betont die Stadt, dass der gesetzliche Anspruch auf ganztägige Betreuung fristgerecht erfüllt wird.
Die Fertigstellung der Mensa ist nun für Anfang 2027 vorgesehen – später als ursprünglich geplant. Bis dahin sorgen Übergangslösungen dafür, dass der Ganztagsbetrieb aufrechterhalten bleibt. Stadt und Elternbeirat arbeiten Hand in Hand, um die Betreuung für jedes anspruchsberechtigte Kind zu gewährleisten.






