Mainz demonstriert friedlich gegen Rechtsextremismus im Parlament
"Keine Nazis im Parlament": Protestmarsch in Mainz
Am Samstag, dem 14. März 2026, fand in Mainz ein Demonstrationsmarsch unter dem Motto "Keine Nazis im Parlament" statt. Die Veranstaltung begann um 11:30 Uhr und dauerte bis 13:50 Uhr, wobei etwa 250 Teilnehmende mitliefen. Sie war Teil einer breiten Welle von Protesten gegen rechtsextreme Politik in den vergangenen Jahren.
Der Marsch startete in der Neustadt und zog durch die Straßen in Richtung Bleichenviertel, bevor er im Kaiserpark endete. Die Organisator:innen hatten die Route bewusst durch zentrale Stadtteile gelegt. Nach der Ankunft am Zielort schloss sich eine Kundgebung vor dem Stadthaus an.
Die Kundgebung stand unter dem Motto "Die Landesregierung soll das Bundesverfassungsgericht bei der Prüfung aller rechtsextremen Parteien unterstützen" und lockte eine größere Menschenmenge an. Auf ihrem Höhepunkt versammelten sich rund 550 Personen, um Reden zu verfolgen und ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. Sowohl der Marsch als auch die Kundgebung verliefen ohne Zwischenfälle.
In den vergangenen fünf Jahren hat es in Deutschland Hunderte ähnlicher Proteste gegen rechtsextreme Gruppen gegeben. Nach dem Correctiv-Bericht im Januar 2024 fanden innerhalb einer einzigen Woche über 1.500 Demonstrationen statt. Besonders große Teilnehmendenzahlen verzeichneten Großstädte wie Berlin, Köln und Stuttgart.
Die Veranstaltungen in Mainz endeten friedlich, ohne Zusammenstöße oder Festnahmen. Die Proteste spiegeln die anhaltende öffentliche Ablehnung rechtsextremer Einflüsse in der deutschen Politik wider. Seit 2021 haben solche Kundgebungen besonders in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Bayern an Häufigkeit zugenommen.