Landtagswahl Rheinland-Pfalz: Schweitzers Beliebtheit könnte SPD zum Sieg führen
Amelie SeidelDreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl Rheinland-Pfalz: Schweitzers Beliebtheit könnte SPD zum Sieg führen
Noch zwei Tage bis zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
Schweiters Beliebtheit bleibt stabil und entspricht damit dem Niveau früherer SPD-Spitzenkandidaten, die durch pragmatische Politik und breite Ansprache ihre Wiederwahl sicherten. Sein Wahlkampf erhält Lob von der früheren Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die ihn als unermüdlich und gut organisiert bezeichnete.
Dreyer, die selbst nicht mehr kandidiert, gab zu, diese Wahl von außen mit größerer Nervosität zu verfolgen als ihre eigenen Kampagnen. Die Beobachtung aus der zweiten Reihe empfindet sie als intensiver, als selbst aktiv dabei zu sein. Dennoch zeigte sie sich zuversichtlich, was die Chancen der SPD angeht, und nannte Schweitzers Vorgehen überzeugend und die Position der Partei stark.
Umfragen zeigen, dass Schweitzer in der persönlichen Beliebtheit seinen CDU-Herausforderer Gordon Schnieder übertrifft. Seine Fähigkeit, auch Wähler jenseits der traditionellen SPD-Klientel anzusprechen, hält das Rennen eng – obwohl die CDU in der Gesamtparteipräferenz leicht führt.
Die Wahl am 22. März 2026 wird entscheiden, ob Schweitzers persönliche Ausstrahlung die knappe Umfrageführung der CDU überwinden kann. Ein Sieg der SPD würde die Fortsetzung ihrer pragmatischen Regierungsarbeit im Land bedeuten. Der Ausgang hängt von der Wählerbeteiligung ab und davon, ob sich Schweitzers überparteiliche Unterstützung in ausreichende Stimmen umsetzen lässt.






