10 May 2026, 02:06

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – ländliche Regionen leiden besonders

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund mit dem Text "Investing in Communities: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – ländliche Regionen leiden besonders

Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), hat gewarnt, dass die Energiepreise voraussichtlich nicht bald sinken werden. Nun drängt er auf rasches Regierungshandeln, um Haushalte zu entlasten, die mit steigenden Kosten kämpfen – insbesondere in ländlichen Regionen.

Brötel betonte, dass Menschen außerhalb der Städte vor größeren Herausforderungen stünden, da sie längere Arbeitswege und höhere Spritkosten bewältigen müssten. Ohne zusätzliche Unterstützung werde das Überleben in diesen Gebieten seiner Meinung nach noch schwieriger.

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Er schlug mehrere Entlastungsmaßnahmen vor, darunter Treibstoffrabatte oder eine Erhöhung der Pendlerpauschale. Entscheidend sei, so Brötel, dass die Hilfen tatsächlich bei denen ankämen, die sie am dringendsten bräuchten.

Der DLT-Präsident forderte zudem langfristige Planungen und rief die Regierung auf, Unterstützungspakete zu schnüren, die über den Sommer hinaus wirken. Sein Ziel ist es, eine Verschärfung der Krise zu verhindern, solange die Energiepreise auf hohem Niveau bleiben.

Brötel argumentierte, dass faire Lebensbedingungen in ganz Deutschland nur durch einen Ausgleich der Energiekostenunterschiede möglich seien. Ohne Kompensation drohten ländliche Gemeinden weiter abgehängt zu werden.

Die Regierung steht nun unter Druck, zu handeln, bevor sich die Lage weiter zuspitzt. Brötels Vorschläge zielen auf gezielte Entlastungen für die Landbevölkerung ab, die besonders stark von Sprit- und Fahrtkosten betroffen ist. In den kommenden Wochen soll eine Entscheidung fallen, während die Behörden die Unterstützungsoptionen prüfen.

Quelle