23 May 2026, 02:15

Koblenzer Hafen wird Vorreiter für Klimaneutralität durch neues Unternehmensnetzwerk

Climate Harbor Network Meeting

Koblenzer Hafen wird Vorreiter für Klimaneutralität durch neues Unternehmensnetzwerk

Neues Unternehmensnetzwerk in Koblenz treibt Klimaneutralität im Hafengebiet voran

Die Stadtwerke Koblenz, zuständig für die kommunale Wärmeplanung und den Ausbau erneuerbarer Energien, haben im Mai 2023 lokale Unternehmen zusammengebracht, um eine Initiative für mehr Klimaneutralität im Koblenzer Hafen zu starten. Mittlerweile haben sich sechs Firmen zu einem dauerhaften Netzwerk zusammengeschlossen, um gemeinsame Herausforderungen auf dem Weg zu nachhaltigeren Betriebsabläufen anzugehen.

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Den Auftakt bildete eine Einladung der Stadtwerke Koblenz an rund 20 Unternehmen, um über Klimaziele zu diskutieren. Fachvorträge des Klimahafens Gelsenkirchen und der Energieversorgung Mittelrhein AG prägten die ersten Gespräche. Bis Januar hatte sich das Netzwerk weiterentwickelt – beim letzten Treffen im Januar trafen sich die Mitglieder bei der Novelis Koblenz GmbH.

Zu den beteiligten Unternehmen zählen die Rhein-Main Contargo GmbH, die Avangard Malz AG, Novelis Koblenz GmbH, Kimberly-Clark Koblenz sowie die Stadtentwässerung Koblenz. Ihr gemeinsames Ziel: durch gebündelte Ressourcen den Umstieg auf erneuerbare Energien zu beschleunigen – ein zentraler Baustein der städtischen Wärmewende. Lars Hörnig, Geschäftsführer der Stadtwerke Koblenz, begrüßte das Engagement der lokalen Wirtschaft in diesem kooperativen Vorhaben.

Die Netzwerkpartner setzen sich für eine strukturierte Transformation des Hafengebiets ein. Ihr Ansatz besteht darin, gemeinsames Potenzial zu ermitteln und zu nutzen, um Energie- und Klimafragen effizienter zu lösen. Die Initiative steht damit beispielhaft für den größeren Trend, industrielle Aktivitäten mit Nachhaltigkeitszielen in Einklang zu bringen.

Die Gründung des Netzwerks markiert einen konkreten Schritt in der Koblenzer Klimastrategie. Mit sechs Schlüsselunternehmen an Bord wird die Gruppe weiterhin an gemeinsamen Lösungen für erneuerbare Energien und Wärmeplanung arbeiten. Künftige Treffen sollen die bisherigen Fortschritte vertiefen und ausbauen.

Quelle