Koblenz setzt auf Geothermie: Görres-Gymnasium wird bis 2026 klimaneutral beheizt
Elias LehmannKoblenz setzt auf Geothermie: Görres-Gymnasium wird bis 2026 klimaneutral beheizt
Koblenz rüstet das Heizsystem des Görres-Gymnasiums auf eine klimafreundliche Alternative um. Das mit 1,3 Millionen Euro geförderte Projekt setzt auf Geothermie und Wärmepumpen, um die CO₂-Emissionen zu senken. Die Arbeiten laufen bereits, die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Das neue System ersetzt die bisherige Fernwärmeversorgung der Schule. Im Heizkeller des historischen Gebäudes wurden bereits zwei Wärmepumpen installiert. Kernstück der Modernisierung sind 36 Erdwärmesonden, die jeweils etwa 150 Meter tief reichen und in zwei Sondenfeldern angeordnet sind.
Der letzte Abschnitt des Sondenfelds wird in den Osterferien 2026 fertiggestellt. Sobald die Anlage bis Ende September desselben Jahres voll in Betrieb ist, soll sie jährlich 651.000 Kilowattstunden Endenergie einsparen. Gleichzeitig werden die CO₂-Emissionen voraussichtlich um rund 100 Tonnen pro Jahr reduziert.
Die Finanzierung stammt aus dem KIPKI-Programm, das Klimaschutzinitiativen fördert. Die Stadt strebt an, die Schule vollständig unabhängig von der alten Wärmenetzversorgung zu machen.
Die Umrüstung des Görres-Gymnasiums ist ein Schritt hin zu geringeren Emissionen und größerer Energieautonomie. Mit der Inbetriebnahme Ende 2026 wird die Schule ihre Wärmeversorgung vollständig auf Geothermie und Wärmepumpen umstellen. Die Investition von 1,3 Millionen Euro ist Teil umfassender Maßnahmen zur Modernisierung öffentlicher Gebäude in Koblenz.






