09 June 2026, 02:05

Koblenz bekommt neuen Medizin-Campus gegen den Ärztemangel in der Region

OB Langner begrüßt Absichtserklärung für den Koblenzer Medizincampus

Koblenz bekommt neuen Medizin-Campus gegen den Ärztemangel in der Region

Neuer Medizin-Campus in Koblenz soll Ausbildungsmöglichkeiten für angehende Ärzte erweitern

Am Freitag unterzeichnen Verantwortliche eine Absichtserklärung zur Gründung des Standorts, der dem wachsenden Bedarf an Medizinerinnen und Medizinern in der Region begegnen soll. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in Rheinland-Pfalz durch mehr Fachpersonal.

An der Vereinbarung beteiligt sind mehrere Schlüsselpersonen: Gesundheitsminister Clemens Hoch, Dr. Jens Diehm sowie Dr. Alexander Wilhelm, Vorstandsvorsitzender des Landesklinikums, werden das Dokument gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Förstermann unterzeichnen. Auch Oberbürgermeister David Langner begrüßte die Entwicklung und bezeichnete sie als einen „lange erwarteten Meilenstein“ für die Stadt.

Koblenz ist bereits ein zentraler medizinischer Standort in Nordrheinland-Pfalz. Die bestehende Infrastruktur macht die Stadt zu einem idealen Ort für die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte. Der neue Campus wird sich auf die klinische Phase des Medizinstudiums konzentrieren – eine entscheidende Phase, in der Studierende praktische Erfahrungen sammeln.

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Das Gesundheitsministerium stellt die Finanzierung des Projekts sicher. Durch den Ausbau der Ausbildungskapazitäten kann die Universitätsmedizin Mainz mehr Studierende aufnehmen. Studien zeigen, dass viele Medizinerinnen und Mediziner nach ihrem klinischen Abschluss in der Region bleiben – was helfen könnte, den lokalen Personalmangel zu verringern.

Ziel des Koblenzer Medizin-Campus ist es, den Ärztemangel in der Region durch die Ausbildung weiterer Fachkräfte zu bekämpfen. Angesichts einer alternden Ärzteschaft soll die Initiative die langfristige medizinische Versorgung sichern. Zudem wird erwartet, dass das Projekt die Position Koblenzs als führendes medizinisches Zentrum in der Region weiter stärkt.

Quelle