KfW-Förderung für Heizungstausch startet am 27. Februar mit hohen Zuschüssen
Amelie SeidelKfW-Förderung für Heizungstausch startet am 27. Februar mit hohen Zuschüssen
Neues KfW-Förderprogramm startet am 27. Februar 2024: Finanzielle Unterstützung für den Austausch veralteter Heizungen
Ab dem 27. Februar 2024 bietet die KfW ein neues Förderprogramm an, das Hausbesitzern den Umstieg auf moderne, umweltfreundlichere Heizsysteme erleichtern soll. Das Programm sieht erhebliche Zuschüsse und Bonuszahlungen für den Wechsel zu klimafreundlichen Alternativen vor. Zunächst können sich private Eigentümer bewerben; ab Mai wird die Förderung dann auf Mehrfamilienhäuser und Wohnungsgenossenschaften ausgeweitet.
Die Basisförderung beträgt 30 Prozent der förderfähigen Kosten – etwa für Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen. Wer beispielsweise eine alte Ölheizung für 30.000 Euro ersetzt, erhält einen Zuschuss von 21.000 Euro sowie einen zusätzlichen Bonus von 2.500 Euro für die Reduzierung der Emissionen. Haushalte mit einem Jahreseinkommen unter 40.000 Euro können zudem einen einkommensabhängigen Aufschlag von weiteren 30 Prozent beantragen.
Anträge müssen über zertifizierte Fachleute oder zugelassene Handwerksbetriebe eingereicht werden, die die Vorhaben prüfen und die Unterlagen einreichen. Vor der Beantragung können Hausbesitzer mit dem Online-Tool der KfW (Programm 458) prüfen, ob ihr aktuelles Heizsystem förderfähig ist. Kostenlose Energieberatungen bieten zudem die örtlichen Bezirksämter als erste Anlaufstelle an.
Neben den Zuschüssen steht ein zinsgünstiger Kredit von bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit (Programm 358) zur Verfügung, um verbleibende Kosten zu decken. Das Programm soll den Umstieg auf klimaneutrales Heizen beschleunigen – mit zusätzlichen Anreizen für Effizienz und umweltfreundliche Lösungen.
Der Startschuss fällt am 27. Februar, zunächst für private Hausbesitzer, bevor die Förderung im Mai ausgeweitet wird. Gefördert werden unter anderem Wärmepumpen, Biomasseheizungen und der Anschluss an Fernwärmenetze. Durch die Kombination aus Zuschüssen, Boni und Krediten soll der Wechsel zu nachhaltigen Heizsystemen für alle erschwinglicher werden.






