Jugendrat in Neuwied wählt neue Vertreter – junge Stimmen zählen
Jugendrat von Neuwied bereitet Wahlen vor – junge Einwohner können lokale Entscheidungen mitgestalten
Der Jugendrat von Neuwied steht vor seinen anstehenden Wahlen und gibt jungen Einwohnern die Möglichkeit, die kommunale Politik aktiv mitzuprägen. Das Gremium vertritt die Interessen von 12- bis 17-Jährigen und arbeitet eng mit dem Stadtrat zusammen – etwa bei Projekten zu Klimaschutz oder Freizeiteinrichtungen. Die Abstimmung findet vom 11. bis 15. März in den Schulen statt, wobei am 13. März eine besondere Versammlung zur Aufstellung der Kandidaten geplant ist.
Der Jugendrat spielt in Neuwied eine zentrale Rolle, um die Anliegen junger Menschen Gehör zu verschaffen. Er berät nicht nur den Stadtrat, sondern setzt auch eigene Initiativen um, wie die Jugend-Klimakonferenz oder den Bau eines neuen Skateparks. Als anerkannte „Kinderfreundliche Kommune“ fördert Neuwied die Vorschläge des Rates aktiv und stärkt die Teilhabe von Jugendlichen.
Um über die Wahlen zu informieren, besuchen Sonja Jensen und Jürgen Gügel vom Amt für Kinder und Jugend (KiJub) derzeit Schulen, um den Ablauf zu erklären. Mit Flyern und Plakaten werden zudem Details verbreitet – etwa, wer wahlberechtigt ist (alle 12- bis 17-Jährigen) und wie man sich als Kandidat aufstellen lassen kann. Bürgermeister Peter Jung hat öffentlich zur Beteiligung aufgerufen und betont, wie wichtig die Perspektive junger Menschen für lokale Entscheidungen ist.
Am 13. März findet im „Großen Haus“ in Neuwied eine Jugendversammlung statt. Dort können Schüler Kandidaten vorschlagen und sich über das Wahlverfahren informieren, bevor zwei Tage später die Abstimmung in den Schulen beginnt. Die Wahl zum Jugendrat läuft vom 11. bis 15. März, wobei ausschließlich in den Schulen gewählt wird. Die gewählten Vertreter erhalten damit die Chance, in einem Gremium mitzuwirken, das direkt Einfluss auf kommunale Politik und Projekte nimmt. Die Arbeit des Jugendrats sichert jungen Menschen in Neuwied eine offizielle Plattform, um ihre Ideen und Prioritäten einzubringen.






