Hessen fördert BdV mit 150.000 Euro für kulturelles Erbe und Integration
Jakob KrausHessen fördert BdV mit 150.000 Euro für kulturelles Erbe und Integration
Der Bund der Vertriebenen (BdV) in Hessen hat vom Landesregierung eine Förderung in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Die Mittel wurden offiziell von Innenminister Roman Poseck im Haus der Heimat in Wiesbaden übergeben. Das Geld soll die Arbeit der Organisation mit deutschen Vertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern in der gesamten Region unterstützen.
Der BdV-Landesverband Hessen widmet sich der Bewahrung der Erfahrungen jener, die Flucht, Vertreibung und einen Neuanfang erleben mussten. Er organisiert kulturelle Veranstaltungen, fördert den Dialog und pflegt Traditionen für seine Mitglieder. Zwar werden keine genauen Mitgliederzahlen genannt, doch arbeitet die Vereinigung eng mit verschiedenen Landsmannschaften und örtlichen Verbänden zusammen.
Innenminister Roman Poseck überreichte den Förderbescheid am 30. März im Haus der Heimat in Wiesbaden. Rose-Lore Scholz, die stellvertretende Landesvorsitzende, nahm die Mittel entgegen und bezeichnete sie als ein Vertrauensvotum für die Arbeit des Verbandes. Die Landesregierung betonte, die Förderung stehe für ein Bekenntnis zu Erinnerung, Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Ein Teil der 150.000 Euro fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, um den Betrieb zu sichern und die regionalen Gruppen zu unterstützen. Die Förderung soll die Strukturen des BdV stärken und die langfristige Kontinuität seiner Projekte gewährleisten.
Der Zuschuss unterstreicht die fortlaufende Unterstützung der hessischen Landesregierung für den Bund der Vertriebenen. Die Mittel werden dazu beitragen, das kulturelle Erbe zu bewahren und die Verbandsarbeit auch in den kommenden Jahren aufrechtzuerhalten. Der BdV Hessen bleibt damit eine zentrale Interessenvertretung für Vertriebene und (Spät-)Aussiedler in der Region.






