Heizkosten steigen 2025 um bis zu 14,2 Prozent – wer besonders betroffen ist

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Ein altes Buch mit einer Grafik, die Temperaturdaten für Batavia und London zeigt und von begleitendem Text umgeben ist.Admin User

Prognose: Kaltes Wetter lässt Heizungskosten in Rheinland-Pfalz steigen - Heizkosten steigen 2025 um bis zu 14,2 Prozent – wer besonders betroffen ist

Heizkosten in Deutschland steigen 2025 durchschnittlich um 8,6 Prozent

Im kommenden Jahr müssen Haushalte in Deutschland mit deutlich höheren Heizkosten rechnen: Die Ausgaben werden voraussichtlich im Schnitt um 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Doch die Erhöhungen fallen je nach Region sehr unterschiedlich aus – manche Haushalte werden deutlich stärker belastet als andere.

Grundlage der Prognose sind aktuelle Preistrends und Wettervorhersagen, wobei von einem gleichbleibenden Heizenergieverbrauch bei sinkenden Temperaturen ausgegangen wird. Besonders stark betroffen ist Baden-Württemberg, wo die Kosten um 14,2 Prozent klettern dürften. Schleswig-Holstein verzeichnet dagegen mit nur 2,8 Prozent den geringsten Anstieg.

In Rheinland-Pfalz müssen sich die Bewohner im Durchschnitt auf eine Steigerung von 9,1 Prozent einstellen. In den beiden größten Städten des Landes fallen die Erhöhungen jedoch unterschiedlich aus: In Mainz steigen die Kosten um 5,5 Prozent, während in Ludwigshafen mit einem Plus von etwa 9,8 Prozent zu rechnen ist. Ausschlaggebend für die höheren Ausgaben in der Region sind vor allem die erwarteten kalten Winterbedingungen. Bundesweit spiegeln die Preisanstiege sowohl die Entwicklung der Energiepreise als auch die saisonale Nachfrage wider. Betroffen sind Haushalte, die mit Gas, Öl oder Fernwärme heizen – die genauen Zahlen hängen jedoch von den lokalen Gegebenheiten ab.

Die Prognosen für 2025 unterstreichen die regionalen Unterschiede bei den Energieausgaben: Während einige Gebiete nur moderate Steigerungen verkraften müssen, drohen anderen – insbesondere in Baden-Württemberg – deutlich höhere Belastungen. Die Berechnungen basieren auf der Annahme eines unveränderten Verbrauchs, sodass die tatsächlichen Kosten abweichen könnten, falls Wetterverhältnisse oder Energieverbrauch von den Erwartungen abweichen.