"Grüne Visionen Potsdam" verbindet Filmkunst mit Klimaforschung und Wissenschaft
Anna Krause"Grüne Visionen Potsdam" verbindet Filmkunst mit Klimaforschung und Wissenschaft
Drittes „Grüne Visionen Potsdam“-Festival in Brandenburgs Hauptstadt angelaufen
Bis Sonntag findet in Potsdam das dritte „Grüne Visionen“-Festival statt, das Umweltfilme mit wissenschaftlichen Diskussionen verbindet. Die Veranstalter wollen mit dem Programm sowohl städtisches als auch ländliches Publikum für Klimathematik begeistern – und zwar über die Leinwand.
Festivalleiter Dieter Kosslick, ehemaliger Chef der Berlinale, hat Potsdam wegen der starken Forschungslandschaft und der engen Verbindungen zur Filmbranche ausgewählt. Sein Ziel: das Kinoerlebnis auf dem Land neu beleben, indem er Natur- und Klimadokumentationen ins Programm nimmt.
Gezeigt werden Filme, begleitet von Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen. Mit dabei sind Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung sowie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Auch Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts, ist als Redner vertreten.
Kosslick bezeichnet das Festival als „Charmeoffensive fürs Kino“ – es solle Zuschauer aus kleineren Städten anziehen. Durch die Verbindung von Film und Wissenschaft werden praktische Ansätze für den Klimaschutz beleuchtet.
Bis zum Wochenende laufen noch Spiel- und Dokumentarfilme zu Umweltthemen, ergänzt durch Gespräche mit Experten führender Forschungsinstitute. Langfristig wollen die Organisatoren die Reichweite des Festivals ausbauen und sowohl Stadt- als auch Landbewohner erreichen.






