05 June 2026, 15:50

Fußball-WM 2022: Brauereien hoffen auf Bierboom trotz Wirtschaftskrise und neuer Konsumtrends

FIFA-Weltmeisterschaft 2026: Deutsche Brauer erwarten höhere Bierverkäufe trotz Zeitunterschiede und Fehlen von Fan-Zonen

Fußball-WM 2022: Brauereien hoffen auf Bierboom trotz Wirtschaftskrise und neuer Konsumtrends

Deutschlands Brauereien bereiten sich auf einen Bierboom zur Fußball-WM vor

Mit dem Anpfiff der FIFA-Weltmeisterschaft rechnen die deutschen Brauereien mit einem deutlichen Anstieg der Bierverkäufe. Historisch gesehen hat das Turnier stets für höhere Nachfrage gesorgt – bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2014 wurden Millionen zusätzlicher Liter verkauft. Doch in diesem Jahr könnten wirtschaftliche Belastungen und veränderte Konsumgewohnheiten die Feierlaune dämpfen.

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Die WM ist seit jeher ein wichtiger Umsatztreiber für die deutsche Braubranche. 2006 stieg der Bierkonsum während des Turniers um 140 Millionen Liter an. 2014 war der Zuwachs noch größer: Mindestens zwei Millionen Hektoliter wurden zusätzlich verkauft. Typischerweise sorgen warmes Wetter und die allgemeine Begeisterung für eine gesteigerte Nachfrage – besonders im Sommer.

Doch nicht jedes Großereignis garantiert einen Verkaufsschub. Bei der UEFA EURO 2024 bremsten die allgemeine Wirtschaftslage die erwarteten Zuwächse. Und die Europameisterschaft 2020 litt unter schlechtem Wetter und globalen Spannungen, was zu rückläufigen Absätzen führte.

In diesem Jahr ist die Lage für die Brauereien gemischt. Zwar könnten die vorübergehend gelockerten Regeln für Public Viewing bei der WM 2022 helfen, doch hohe Kosten und schwache Konsumstimmung könnten die Ausgaben der Fans bremsen. Zudem dürften viele Zuschauer die Spiele lieber in Biergärten, Kneipen oder zu Hause verfolgen als bei großen öffentlichen Übertragungen.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Branche optimistisch. Die WM zählt nach wie vor zu den wichtigsten Verkaufsereignissen im Braukalender – und die Nachfrage wird voraussichtlich steigen, unabhängig davon, wie die Fans die Spiele verfolgen.

Die deutschen Brauereien setzen darauf, dass die Weltmeisterschaft die Verkäufe ankurbelt – so wie bereits bei den Turnieren 2006 und 2014. Doch wirtschaftliche Belastungen und veränderte Sehgewohnheiten könnten den üblichen Konsumanstieg begrenzen. Wie stark der Effekt ausfällt, hängt davon ab, wie die Fans feiern – und wie viel sie ausgeben wollen.

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