Fußball und Krimis beherrschen das TV-Wochenende mit Rekordquoten
Deutsche TV-Zuschauer strömten am Wochenende zu Fußball und Krimis
Am Wochenende lockten ein internationales Fußballspiel und Krimiserien Millionen vor die Bildschirme. Das Länderspiel zwischen der Schweiz und Deutschland zog Millionen Zuschauer an, während Polizeiruf 110 am Sonntagabend die Einschaltquoten dominierte. Auch Streaming-Dienste verzeichneten reges Interesse – Netflix' Die unheilige Dreifaltigkeit führte die Filmcharts an.
Das Fußballspiel zwischen der Schweiz und Deutschland am Freitag verfolgten in der ersten Halbzeit 6,00 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 25,6 Prozent entsprach. In der zweiten Hälfte stieg die Zuschauerzahl auf 7,12 Millionen bei einem Marktanteil von 34,1 Prozent.
Am Samstag zog ZDFs Krimi Still wie ein ostfriesisches Grab um 20:15 Uhr 5,36 Millionen Zuschauer an und erreichte einen Marktanteil von 25,6 Prozent. Gleichzeitig kam RTLs Comedy Stefan und Bully gegen Irgendwen im selben Sendeplatz auf 1,17 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 7,6 Prozent.
Der Sonntagabend gehörte ARDs Polizeiruf 110: Der Goldraub, der 7,64 Millionen Zuschauer verzeichnete und einen Marktanteil von 30,2 Prozent erzielte. Bereits früher am Abend brachte RTLs Let's Dance – nun sonntags ausgestrahlt – 2,60 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 13,8 Prozent. ZDFs Flüsternde Bäume kam auf 1,99 Millionen Zuschauer (7,9 Prozent Marktanteil), während ProSiebens Wer klaut mir die Show? im Traumschiff-Stil 1,13 Millionen Zuschauer (5,2 Prozent) erreichte. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erzielte die Sendung jedoch einen Marktanteil von 18,2 Prozent und erreichte damit den Saisonhöchstwert.
Später am Sonntag schloss das ZDF mit dem heute journal den Abend ab – 3,78 Millionen Zuschauer verfolgten die Sendung bei einem Marktanteil von 16,9 Prozent.
Die Einschaltquoten des Wochenendes unterstreichen die anhaltende Beliebtheit von Live-Fußball und langjährigen Krimireihen. Polizeiruf 110 blieb das meistgesehene Programm, während Die unheilige Dreifaltigkeit auf Netflix die Streaming-Charts anführte. Auch die Verlegung von Let's Dance auf den Sonntagabend zahlte sich für RTL aus.






