Fürther Jugendbad Burgfarrnbach vor dem Aus – Stadt plant Gelände-Umnutzung
Anna KrauseFürther Jugendbad Burgfarrnbach vor dem Aus – Stadt plant Gelände-Umnutzung
Freizeitbad Burgfarrnbach in Fürth droht die endgültige Schließung
Das Jugendbad Burgfarrnbach, ein Freibad in Fürth, steht vor der dauerhaften Schließung. Die Anlage blieb in dieser Saison wegen anhaltender technischer und finanzieller Probleme geschlossen. Nun schlagen Stadtvertreter vor, das Bad komplett zu schließen und das Gelände umzunutzen.
Die Schwierigkeiten des Bades begannen bereits lange vor diesem Jahr. Seit der letzten Saison leidet das System unter massivem Wasserverlust, vermutlich verursacht durch ein geplatztes Rohr oder ein größeres Leck. Wichtige Komponenten wie die Dosier- und Messtechnik der Wasseraufbereitung sind stark beschädigt oder funktionsunfähig.
Eine Wiedereröffnung würde mindestens 165.000 Euro erfordern, um technische, bauliche und sicherheitsrelevante Mängel zu beheben. Trotz seiner bescheidenen Ausstattung – ein unbeheiztes Becken von 8 x 20 Metern, eine 1.000 Quadratmeter große Liegewiese und einfache Umkleiden – sind die Kosten inakzeptabel hoch geworden.
Auch die Besucherzahlen sind über die Jahre stark zurückgegangen. 2025 nutzten das Bad nur noch 275 Personen. Der Zugang ist derzeit auf Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sowie deren Begleitpersonen beschränkt. Der Finanz- und Verwaltungsausschuss wird am 10. Juni 2026 über die Zukunft des Bades beraten.
Falls die Schließung beschlossen wird, plant die Stadt eine neue Nutzung des Geländes. Das Schicksal des Bades hängt von der anstehenden Ausschussentscheidung ab. Ohne größere Investitionen wird eine Wiedereröffnung unwahrscheinlich sein.






