FRIWO AG trotzt Umsatzrückgang mit strategischem Wachstum und höherer Eigenkapitalquote
Amelie SeidelFRIWO AG trotzt Umsatzrückgang mit strategischem Wachstum und höherer Eigenkapitalquote
FRIWO AG legt Geschäftsberichte für das Geschäftsjahr 2025 vor – strategische Fortschritte trotz Umsatzrückgang
Die FRIWO AG hat ihre Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht und dabei eine Phase strategischer und wirtschaftlicher Fortschritte bilanziert – trotz eines Rückgangs beim Umsatz. Der Konzernumsatz belief sich auf 77,4 Millionen Euro (Vorjahr: 93,0 Millionen Euro). Vorstandsvorsitzender Dominik Woeffen bewertete das Jahr dennoch als erfolgreich und verwies auf eine starke Performance in zentralen Geschäftsbereichen.
Der Umsatzrückgang war vor allem auf die Anwendung der IFRS-15-Rechnungslegungsstandards sowie Währungsschwankungen zurückzuführen. Dennoch lag das Ergebnis von 77,4 Millionen Euro innerhalb der eigenen Prognosespanne von 75 bis 85 Millionen Euro. Effizienzsteigerungen, gesunkene Produktionskosten und ein verbessertes Produktportfolio trugen zu einem höheren Rohertrag bei.
Besonders die Segmente Industrielle Anwendungen sowie Medizintechnik & Healthcare lieferten solide Ergebnisse. Zudem übertraf das bereinigte vergleichbare EBIT die Erwartungen und kehrte in den positiven Bereich zurück. Einmalige Erträge aus Vermögensverkäufen hoben das Konzernergebnis zusätzlich in den niedrigen zweistelligen Millionenbereich.
Zum Jahresende 2025 beschäftigte FRIWO noch 866 Mitarbeiter, davon rund 90 Prozent in Vietnam. Die Eigenkapitalquote stieg deutlich von 5,3 Prozent im Vorjahr auf über 30 Prozent.
Die geprüften Jahresabschlüsse sowie eine Prognose für 2026 wird das Unternehmen am 23. April 2026 veröffentlichen. Die gestiegene Eigenkapitalquote und das positive EBIT unterstreichen die gefestigte Finanzlage. Mit dem Fokus auf Effizienz und strategisches Wachstum bleibt FRIWO auf Expansionskurs.






