26 March 2026, 12:08

Freiburg erlässt iranischen Studierenden in Not die Studiengebühren für ein Semester

Plakat, das kostenlose Nutzung von über 1.000 Coursera-Kursen für Flüchtlinge ankündigt, mit mehreren Personen im Hintergrund, die Taschen tragen.

Freiburg erlässt iranischen Studierenden in Not die Studiengebühren für ein Semester

Universität Freiburg erlassen iranischen Studierenden in Not die Studiengebühren

Die Universität Freiburg hat iranischen Studierenden, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken, die Studiengebühren erlassen. Die am Mittwoch, dem 25. März 2026, bekannt gegebene Entscheidung betrifft etwa 50 Studierende, die für das Sommersemester eingeschrieben sind. Sie erfolgt vor dem Hintergrund wachsender wirtschaftlicher Belastungen für internationale Studierende und entsprechenden Forderungen nach Unterstützung.

Die Hochschule bewilligte nach Prüfung der individuellen Lage sämtliche Anträge betroffener iranischer Studierender auf Gebührenbefreiung. Normalerweise zahlen internationale Studierende aus Ländern außerhalb der EU in Baden-Württemberg pro Semester 1.500 Euro. Doch die Universität sah sich aufgrund akuter Notlagen zum Handeln veranlasst.

Auch Studierendenwerke haben reagiert und bieten Notfallhilfen sowie Härtefallfonds an. Unterdessen diskutieren Politikerinnen und Politiker über weitergehende Reformen, darunter die mögliche Abschaffung der Studiengebühren für alle internationalen Studierenden. Ziel ist es, künftige Krisen dieser Art zu verhindern.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hat die Hochschulen aufgefordert, Unterstützungsverfahren für Bedürftige zu vereinfachen. Ihr Appell kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Einrichtungen prüfen, wie sie Studierende, die unerwartet in finanzielle Engpässe geraten, am besten helfen können.

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Der Gebührenerlass gilt ausschließlich für das Sommersemester 2026 und betrifft rund 50 iranische Studierende. Zwar ist nun eine Soforthilfe in Kraft getreten, doch über langfristige Lösungen – wie etwa die generelle Abschaffung der Gebühren – wird weiterhin debattiert. Die Maßnahme unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, vor denen internationale Studierende in der Region stehen.

Quelle