29 March 2026, 16:10

Falsche Polizisten und Bankmitarbeiter: Zwei Betrugsopfer in Brandenburg getäuscht

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen anprangert

Falsche Polizisten und Bankmitarbeiter: Zwei Betrugsopfer in Brandenburg getäuscht

Zwei getrennte Betrugsfälle in Brandenburg: Opfer verlieren Geld an falsche Beamte

In Kyritz übergab eine 79-jährige Frau Bargeld an einen angeblichen Polizisten, während in Neuruppin ein 55-jähriger Mann Geld verlor, nachdem er einem Hochstapler seine Bankdaten preisgegeben hatte. Beide Vorfälle unterstreichen die wachsende Gefahr von Trickbetrug in der Region.

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Im Fall Kyritz erhielt die ältere Dame einen Anruf von einem Betrüger, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Täter behauptete, ihre Tochter sei festgenommen worden, und forderte Lösegeld für ihre Freilassung. Unter Druck willigte die Frau ein, einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich zu zahlen. Sie hob das Geld ab und übergab es, bevor ihr klar wurde, dass sie hereingelegt worden war.

In Neuruppin kontaktierte ein Betrüger einen 55-Jährigen und gab sich als Bankmitarbeiter aus. Der Mann ließ sich überreden, seine Online-Banking-Zugangsdaten weiterzugeben. Sobald der Geschädigte die Informationen preisgab, überwies der Täter umgehend einen vierstelligen Betrag von seinem Konto.

Obwohl die örtliche Polizei diese Fälle erfasst hat, bleiben bundesweite Statistiken zu Trickbetrug im vergangenen Jahr unklar. Einige Bundesländer, darunter Nordrhein-Westfalen und Bayern, veröffentlichen jährliche Kriminalitätsberichte, doch eine spezifische Aufschlüsselung von Betrugsdelikten durch Täuschung fehlt.

Beide Opfer erlitten finanzielle Verluste, nachdem sie auf überzeugende Identitätsfälschungen hereingefallen waren. Die Behörden warnen weiterhin vor solchen Betrugsmaschen und raten zur Vorsicht bei unerwarteten Anrufen oder Geldforderungen. Die Polizei empfiehlt, die Identität von Anrufern stets zu überprüfen, bevor persönliche oder finanzielle Daten weitergegeben werden.

Quelle