Einbruch im Karlsruher Zoo: Unbekannte verwüsten Gehege und gefährden Tiere
Anna KrauseMüll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Einbruch im Karlsruher Zoo: Unbekannte verwüsten Gehege und gefährden Tiere
Nachts Einbruch und Vandalismus im Karlsruher Zoo – Tiere in Gefahr
Unbekannte Täter haben in den frühen Morgenstunden des Samstags den Zoologischen Garten Karlsruhe heimgesucht. Sie drangen nachts in Gehege ein, hinterließen Verwüstung und Müll. Die Zooleitung zeigt sich tief bestürzt und empört über den Vorfall.
Die Zerstörungen wurden entdeckt, nachdem die Eindringlinge über Nacht in den Zoo gelangt waren. Die Wasserbecken der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären waren mit zerrissenen Schildern, Einwegbesteck und Plastikflaschen verunreinigt. Im Affenhaus verschmierten die Täter Eiscreme an den Wänden, und in einem der Gehege fand sich sogar Holzgeschirr.
Mitarbeiter beobachten die Tiere nun genau auf Anzeichen von Stress oder Verletzungen. Zwar könnten einige der Tiere verschluckte Gegenstände oder Verletzungen davongetragen haben, äußerlich sichtbare Symptome gibt es bisher jedoch nicht. Unklar bleibt, wie die Täter auf das Gelände gelangt sind.
Die Polizei beim Polizeipräsidium Karlsruhe hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie wertet Überwachungsaufnahmen aus und sucht nach Zeugen, die in der Nähe des Zoos verdächtige Aktivitäten beobachtet haben könnten. Bisher gibt es keine Spur zu den Verantwortlichen.
Der Zoo prüft weiterhin die Folgen für Tiere und Anlagen. Die Behörden rufen die Bevölkerung auf, Hinweise zu melden. Der Vorfall wirft nicht nur Fragen zum Tierschutz auf, sondern stellt auch die künftigen Sicherheitsvorkehrungen infrage.