26 April 2026, 18:08

Droht Salzgitter der Verlust des On-Demand-Busses Flexo nach 2026?

Ein gelber Schulbus der Marke "First Student" vor einem roten Backsteingebäude mit ein paar Menschen drinnen, Bäumen im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Droht Salzgitter der Verlust des On-Demand-Busses Flexo nach 2026?

Ungewisse Zukunft für den On-Demand-Bus "Flexo" in Salzgitter

Der bedarfsgesteuerte Busdienst Flexo in Salzgitter steht vor einer ungewissen Zukunft, denn die aktuelle Förderung läuft Ende 2026 aus. Seit seiner Einführung wird der Service durch regionale Zuschüsse finanziert – die Hälfte der Kosten übernimmt der Regionalverband Braunschweig. Nun müssen lokale Politiker entscheiden, ob sie die Unterstützung verlängern oder den Dienst einstellen lassen.

Aktuell bedient Flexo mehrere Gebiete, darunter Salzgitter-Thiede, Salzgitter-Bad, Baddeckenstedt und weitere Teile der Region Braunschweig. Während einige Landkreise die Zukunft des Services bereits gesichert haben – etwa Gifhorn bis 2033 und Baddeckenstedt bis 2031 – bleibt der Bestand in Salzgitter gefährdet. Fällt die regionale Förderung weg, müssen die Kommunen die vollen Kosten im Rahmen ihrer örtlichen Nahverkehrspflichten tragen.

Zwei Schülerinnen aus Salzgitter-Thiede, Ece Hickorkmaz und Esila Isbir, haben sich für den Erhalt des Services eingesetzt. Sie starteten eine Online-Petition, die bis Sonntag bereits 460 Unterschriften sammelte. Mit ihrer Kampagne wollen sie Druck auf die lokalen Entscheidungsträger ausüben, damit diese noch in diesem Jahr Beschlüsse fassen, um Flexo über 2026 hinaus zu erhalten.

Die endgültige Entscheidung liegt bei den Politikern, die vor Ablauf der aktuellen Vereinbarung neue Mittel bewilligen müssen. Ohne ihre Zustimmung wird der Dienst eingestellt – und die Bewohner verlieren diese Verkehrsoption.

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Die Zukunft von Flexo in Salzgitter hängt nun vom Handeln der Kommunalpolitik ab. Wird keine weitere Förderung genehmigt, endet der Service Ende 2026. Die wachsende Unterstützung für die Petition zeigt, wie viele Menschen auf ihn angewiesen sind – doch die Entscheidung liegt bei den Verantwortlichen.

Quelle