Chaos bei der Briefwahl in Neuwied: Druckfehler stoppt Tausende Anträge
Amelie SeidelChaos bei der Briefwahl in Neuwied: Druckfehler stoppt Tausende Anträge
Briefwahl in Neuwied: Verzögerungen nach Druckfehler – Tausende Anträge noch nicht bearbeitet
In Neuwied hat es bei der Briefwahl Verzögerungen gegeben, nachdem ein Druckfehler die rechtzeitige Auslieferung der Wahlunterlagen verhindert hatte. Das Büro, das Bürgermeister Jan Einig am 6. Mai eröffnet hatte, arbeitet nun unter Hochdruck, um Tausende ausstehende Anträge abzuarbeiten. Viele Wähler mussten bisher unverrichteter Dinge wieder gehen, während die Mitarbeiter versuchen, den Rückstau zu bewältigen.
Auslöser des Problems war ein Tippfehler, der die Produktion der Briefwahlunterlagen verzögert hatte. In der Folge konnte das Büro in der Heddesdorfer Straße 33 an seinem ersten Öffnungstag keine Dokumente aushändigen. Fast 100 Wähler verließen das Büro ohne ihre Wahlunterlagen, und über 5.000 Anträge blieben unbearbeitet.
Sven Stühn und Peter Dürksen, die das Briefwahlteam leiten, arbeiten nun daran, die Verzögerungen zu beheben. Bisher wurden über 7.000 Anträge bearbeitet, doch etwa 11.000 warten noch auf ihre Abwicklung. Das Team rechnet damit, die ausstehenden Anträge bis Ende der Woche abschließen zu können.
Wähler, die an der Wahl am 9. Juni teilnehmen möchten, können ihre Unterlagen weiterhin im Büro beantragen und abholen. Auch eine Online-Beantragung ist unter www.neuwied.de/briefwahl möglich. Das Briefwahlbüro strebt an, alle ausstehenden Anträge vor dem Wahltermin zu erledigen. Sobald die Unterlagen bearbeitet sind, erhalten die Wähler ihre Dokumente, um per Post ihre Stimme abzugeben. Der Wahltermin selbst bleibt von den Verzögerungen unberührt und findet wie geplant am 9. Juni statt.






