BS Energy senkt Fernwärmepreise ab April 2026 um bis zu 4 Prozent
BS Energy kündigt Senkung der Fernwärmepreise ab April 2026 an
BS Energy hat Änderungen bei den Fernwärmepreisen bekannt gegeben, die ab dem 1. April 2026 in Kraft treten. Je nach Tarif können Kunden von einer Preissenkung von bis zu 4 Prozent profitieren. Die Anpassungen erfolgen auf Basis regelmäßiger Überprüfungen der bisherigen Entwicklungen auf dem Energiemarkt.
Konkret sinkt der Tarif BS Fernwärme Klassik um etwa 2 Prozent. Ein typisches Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 12.000 kWh spart dadurch rund 47 Euro an Brutto-Heizkosten. Der variable Tarif BS Fernwärme Plus wird hingegen um etwa 4 Prozent günstiger. Für ein Mehrfamilienhaus mit 6 bis 8 Wohneinheiten und einem jährlichen Bedarf von 75.000 kWh ergibt sich daraus eine Kostensenkung von 357 Euro.
Die Fernwärmepreise werden halbjährlich überprüft, wobei Referenzwerte der vergangenen sechs bis zwölf Monate zugrunde gelegt werden. Die aktuellen Anpassungen spiegeln daher nicht die aktuelle Marktsituation wider, sondern basieren auf historischen Daten. Konkrete Angaben zum Anteil erneuerbarer Energien in der Braunschweiger Fernwärmeversorgung zwischen April 2024 und März 2026 liegen nicht vor.
Gleichzeitig arbeitet BS Energy an einem langfristigen Transformationsplan für die Wärmeversorgung. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, Treibhausgasneutralität zu erreichen und gleichzeitig wirtschaftliche Stabilität zu bewahren. Dies steht im Einklang mit den übergeordneten Zielen Niedersachsens: Bis 2030 sollen 30 Prozent der Fernwärme aus erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme stammen, bis 2040 sogar 80 Prozent. Langfristig strebt die Region eine vollständige Umstellung der Wärmenetze auf erneuerbare Energien bis 2040 an.
Die Preissenkungen treten ab April 2026 in Kraft und kommen sowohl Einfamilien- als auch Mehrfamilienhaushalten zugute. Der laufende Transformationsplan von BS Energy unterstützt die Bestrebungen, die Fernwärme schrittweise auf erneuerbare Quellen umzustellen. Weitere Updates zur Integration erneuerbarer Energien werden erwartet, sobald sich die Zielmarken 2030 und 2040 nähern.






