28 April 2026, 00:13

Braunschweig plant neue Kita Unstrutstraße gegen Betreuungsnot in der Weststadt

Gro├če Geb├Ąude mit einem grasigen Bereich vorne, umgeben von einem Metallzaun, B├Ąumen, Bannern, einem geparkten Fahrrad, n├Ąheren H├Ąusern und einem bew├Âlktem Himmel, als das neue Kinderspielgel├Ąnde an der Schule identifiziert.

Braunschweig plant neue Kita Unstrutstraße gegen Betreuungsnot in der Weststadt

Die Stadt Braunschweig hat Pläne für eine neue Kindertagesstätte im Stadtteil Weststadt vorgestellt. Die geplante Einrichtung mit dem Namen Kita Unstrutstraße soll die dringende Knappheit an Betreuungsplätzen in der Region lindern. Über das Projekt wird am 17. Juni im Verwaltungsausschuss abgestimmt.

Die neue Kita entsteht an der Unstrutstraße, direkt neben bestehenden Betreuungseinrichtungen. Trägereinrichtung ist der Caritasverband Braunschweig; vorgesehen sind drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe. Damit kommen zwei weitere Gruppen zu den drei bereits vor Ort bestehenden hinzu.

Weststadt leidet unter dem größten Betreuungsengpass der Stadt: Aktuell fehlen 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze. Auch die Versorgungsquote bleibt hinter den Zielen zurück – nur 31,1 Prozent des Krippenbedarfs werden gedeckt (Ziel: 45 Prozent), bei den Kindergärten sind es 93,5 Prozent (Soll: 102 Prozent).

Die Gesamtkosten des Projekts sind auf 10 Millionen Euro festgesetzt, die Finanzierung ist im Haushalt 2025/2026 gesichert. Bei einer Zustimmung könnte der Bau 2028 beginnen und 2030 abgeschlossen werden. Das Design umfasst einen 50 Quadratmeter großen Speisebereich und setzt auf seriellen Modulbau – ein Novum für Braunschweiger Kita-Neubauten.

Stadtplaner sehen in der Kita Unstrutstraße ein Modellprojekt für künftige Einrichtungen. Der modulare Ansatz soll Bauprozesse beschleunigen und die Kosten späterer Vorhaben senken.

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Die Abstimmung am 17. Juni entscheidet, ob die Kita Unstrutstraße realisiert wird. Falls gebaut, würde sie bis 2030 die fehlenden 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze bereitstellen. Zudem erprobt das Projekt eine neue Bauweise, die künftig die Kinderbetreuungsinfrastruktur der Stadt prägen könnte.

Quelle