02 April 2026, 22:08

Brandenburgs Wohnungsbau bricht 2025 dramatisch ein – was jetzt geplant ist

Ausführliche alte Karte von Brandenburg, Deutschland, die Straßen, Gebäude, Parks und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Brandenburgs Wohnungsbau bricht 2025 dramatisch ein – was jetzt geplant ist

Brandenburg verzeichnete 2025 einen deutlichen Rückgang bei Baugenehmigungen für Wohnungen

Im vergangenen Jahr ging die Zahl der neu genehmigten Wohnungen in Brandenburg stark zurück. Nur 7.962 Wohneinheiten erhielten 2025 die Baugenehmigung – ein Minus von 12,1 Prozent im Vergleich zu 2024. Dieser Rückgang fällt in eine Phase, in der das Land neue Maßnahmen vorantreibt, um Wohneigentum und bezahlbaren Mietwohnraum für Familien und Geringverdiener zu fördern.

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Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich der Wohnungsmarkt in Brandenburg bereits das vierte Jahr in Folge abkühlt. Seit 2021 sinkt die Zahl der Genehmigungen kontinuierlich, sodass der Gesamtwohnungsbestand bis Ende 2024 bei 1.390.811 Einheiten lag. Während Berlin im gleichen Zeitraum einen Anstieg bei Neubauten verzeichnete, schrumpften die Zahlen in Brandenburg weiter.

Die neue SPD/CDU-Koalition im Land will nun mit Plänen gegensteuern, um den Wohnungsbau zu beschleunigen. Der soziale Wohnungsbau bleibt zwar Priorität, doch die Landesregierung lenkt den Fokus zunehmend auf Wohneigentumsförderung. Die Mittel für selbstgenutztes Wohneigentum werden verdoppelt, um insbesondere jungen Familien den Erwerb der ersten Immobilie zu erleichtern.

Gering- und Mittelverdiener profitieren künftig von ausgeweiteten Förderprogrammen. Das Ziel ist klar: Die Kosten für Käufer und Mieter senken und gleichzeitig das Angebot an bezahlbarem Wohnraum in der Region ausbauen.

Angesichts der seit Jahren sinkenden Genehmigungszahlen konzentriert sich Brandenburgs Wohnungsbaustrategie nun auf zwei zentrale Ziele: mehr Unterstützung für Familien und Geringverdiener, die eine Immobilie erwerben möchten, sowie den weiteren Ausbau des sozialen Wohnungsbaus. Der Erfolg dieser Pläne hängt davon ab, ob es gelingt, die aktuelle Schwächephase im Bausektor zu überwinden.

Quelle