Bergisches Städtedreieck plant gemeinsame Zukunft der Seniorenpolitik mit Fokus auf Barrierefreiheit
Anna KrauseBergisches Städtedreieck plant gemeinsame Zukunft der Seniorenpolitik mit Fokus auf Barrierefreiheit
Vertreter aus fünf Kommunen des Bergischen Städtedreiecks haben sich kürzlich getroffen, um über die Zukunft der Seniorenpolitik zu beraten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Förderung eines selbstständigen Lebens, der Ausbau von Unterstützungsnetzwerken und die Barrierefreiheit für ältere Menschen. Die Delegationen tauschten sich über lokale Initiativen und gemeinsame Herausforderungen in der Region aus.
Bei der jüngsten Sitzung der Bergischen Runde präsentierten Verantwortliche aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen Berichte zu ihrer Arbeit. Zu den Schwerpunktthemen zählten der Ausbau von Beratungsangeboten sowie die Gewährleistung barrierefreier Zugänge – sowohl im digitalen als auch im physischen Raum. Besonders hervorgehoben wurde die Rolle der Seniorenbeiräte, die als wichtige Schnittstelle zwischen Kommunalpolitik und älteren Bürgerinnen und Bürgern fungieren.
Radevormwald führt derzeit eine groß angelegte Befragung mit rund 3.000 Senioren durch, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen. Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass das nächste Treffen der Bergischen Runde am 21. Mai 2026 stattfinden wird. Zudem wird Wuppertal 2028 den Tag der Senioren ausrichten, der unter dem Motto "Prävention in Gesundheit, Sicherheit und Unterstützung" stehen soll.
Die Diskussionen zeigten, dass die Kommunen vor ähnlichen Herausforderungen stehen – insbesondere bei der Förderung sozialer Teilhabe und digitaler Inklusion. Die Seniorenbeiräte in der Region haben bereits dazu beigetragen, Netzwerke auszubauen, Beratungsangebote zu verbessern und Barrierefreiheit voranzutreiben. Ihre Arbeit orientiert sich an Vorbildern wie dem Projekt #WEGEweisend in Bochum, wo über 30 Quartierslotsen ausgebildet wurden, um ältere Menschen zu unterstützen.
Die Bergische Runde bleibt eine zentrale Plattform für die abgestimmte Seniorenpolitik in der Region. Geplant sind künftig weitere Kooperationen in den Bereichen Prävention, Barrierefreiheit und Unterstützungsstrukturen. Die nächsten Schritte bauen auf den gemeinsamen Erfahrungen und laufenden Projekten auf, die bei dem Treffen erörtert wurden.






